Am 12. April findet auf einem Teil der Benten-dori (Naka Ward, Yokohama) und der Kannai Sakura-dori das „Kannai Food & Haikara Festival“ statt. Die Veranstaltung wird vom Kannai Town Development Promotion Association organisiert.
Ziel des Events ist es, mehr Leben in das Kannai-Viertel zu bringen. Über 30 lokale Restaurants und andere Lebensmittelanbieter werden Stände aufbauen. Besucher können schlendern und kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Betrieben der Gegend probieren.
Als regionales Kooperationsprojekt wird ein „Yokohama Chinatown Lion Dance“ aufgeführt. Der Löwentanz, der als Symbol zur Abwehr von Krankheit und zum Herbeirufen von Glück gilt, wird durch das Veranstaltungsgelände ziehen, um die Gäste zu begrüßen. Ebenfalls wird ein Stand mit lokalen Sake-Spezialitäten aus Kanagawa aufgebaut. Im Rahmen von Initiativen zum Reisanbau für Sake wird unter anderem der japanische Sake „Yume Takao“ angeboten.
Zusätzlich wird auf der Kannai Sakura-dori durch eine Straßensperrung für Autos und die Aufstellung von Sitzgelegenheiten die „Kannai Terrace“ entstehen. Es wird Präsentationen zum in Yokohama gedrehten Film „Rhapsody, Rhapsody“ sowie zu lokalen Projekten wie Katastrophenschutz-Karten geben. Eine Drehorgel-Vorführung wird die festliche Stimmung abrunden.
Ferner wird ein PR-Stand für die „GREEN×EXPO 2027“ präsent sein, um auf die für 2027 in Yokohama geplante Internationale Gartenbauausstellung aufmerksam zu machen.
Die Veranstaltung findet von 11:00 bis 16:30 Uhr statt. Sie wird bei jedem Wetter durchgeführt, bei extremen Wetterbedingungen jedoch abgesagt.

Am 10. April hat der dänische Süßwaren-Spezialitätenladen „Flødeboller“ eröffnet.
Der Name des Ladens leitet sich vom dänischen Gebäck „Flødeboller“ ab, das der Ladenbesitzer vor etwa 40 Jahren während eines Studienaufenthalts in Dänemark von einem einheimischen Freund kennenlernte. „Tief beeindruckt vom Geschmack, entschied er sich Jahre später, in Japan einen Spezialitätenladen zu eröffnen.“
Da das originale Flødeboller sehr süß ist, wurden in Dänemark verschiedene Varianten probiert und durch Experimente eine an den japanischen Geschmack angepasste Version entwickelt. Das Flødeboller des Ladens zeichnet sich durch eine „luftig-leichte“ Baisersahne aus, die mit Schokolade überzogen ist und einen dekorativen Punkt wie ein Siegel hat.
Das Sortiment umfasst die Standardsorte mit halbbitterer Schokolade „Golden“ sowie „Silver White“ mit weißer Schokolade, „Caramel“ und „Strawberry“ – insgesamt vier Varianten (je 648 Yen). Die Haltbarkeit beträgt etwa drei Tage, sie können aber auch in Gefrierbeuteln eingefroren werden. In der ersten Zeit nach der Eröffnung ist der Verkauf im Laden geplant, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, soll der Vertrieb aber primär über LINE-Reservierungen für Vierer-Sets erfolgen.
Das mit dänischen Postern und Artikeln dekorierte Geschäft bietet keine Sitzplätze zum Verzehr an, der Verkauf ist nur zum Mitnehmen.
Der Besitzer, der zuvor ein logistiknahes Unternehmen in Deutschland führte, entschied sich aufgrund der schwierigen Luftfracht von Flødeboller (Druckeffekte) für die Produktion und den Verkauf in Japan. „Wir konzentrierten uns darauf, es mit in Japan verfügbaren Zutaten und minimalen Kosten nachzubilden.“ „Es ist wahrscheinlich eine seltene Süßigkeit, die man in Japan nur an einem Ort wie diesem finden kann. Wir hoffen, dass viele sie probieren kommen.“
Die Öffnungszeiten sind Freitag bis Sonntag, von 11:00 bis 18:00 Uhr. Aufgrund der Produktlogistik kann es im Sommer zu einer verlängerten Schließpause kommen.