Bekasi City – Die Polizei hat seit Jahresbeginn 2026 insgesamt 80 Drogenfälle aufgedeckt. 98 Personen wurden im Zusammenhang mit Drogenhandel und -missbrauch als Tatverdächtige benannt.

Der Polizeichef von Bekasi Metro City erklärte, dass sich die Fälle aus 31 Rauschgiftdelikten und 49 Fällen des illegalen Handels mit harten oder gefährlichen Substanzen ohne Genehmigung zusammensetzen. Er betonte das entschlossene Engagement der Behörden, den illegalen Handel mit Betäubungsmitteln und gefährlichen Drogen im Zuständigkeitsbereich zu unterbinden.

„Wir werden bei keiner Form von Rauschgift- oder Drogenhandel Kompromisse eingehen. Wir brauchen die aktive Beteiligung der Bevölkerung, um verdächtige Aktivitäten zu melden“, so der Polizeichef.

Von den 98 Tatverdächtigen sind 37 Personen in Rauschgiftdelikte verwickelt, während 61 Personen mit Fällen illegaler harter Drogen in Verbindung stehen.

Bei Einsätzen über einen Zeitraum von vier Monaten beschlagnahmte die Polizei von Bekasi Metro City Beweismittel in Höhe von mehreren Dutzend Kilogramm verschiedener Drogenarten. Die sichergestellten Substanzen umfassen 45 Kilogramm Marihuana, 883,65 Gramm Crystal Meth, 71 Ecstasy-Pillen, 759,55 Gramm synthetisches Tabak (Gorilla) sowie 271.680 Pillen harter Drogen.

„Hochgerechnet konnte durch diese Aufdeckungen schätzungsweise mehr als 62.000 Leben gerettet werden“, erläuterte der Polizeichef.

Die Polizei von Bekasi Metro City hat seit Anfang 2026 80 Drogenfälle aufgedeckt. Insgesamt 98 Personen wurden als Tatverdächtige benannt.
Die Polizei von Bekasi Metro City hat seit Anfang 2026 80 Drogenfälle aufgedeckt. Insgesamt 98 Personen wurden als Tatverdächtige benannt.

Die höchsten Aufklärungsraten bei Drogendelikten wurden demnach in den Bezirken West-Bekasi, Ost-Bekasi, Pondok Gede, Jatisampurna und Süd-Bekasi verzeichnet.

Der Polizeichef wies auf einen Wandel der Trends und Vorgehensweisen der Täter hin. Wurde der Handel früher häufig konventionell über Kioske oder angemietete Geschäfte abgewickelt, nutzen die Täter zunehmend Barzahlung bei Lieferung (COD) oder Abgabesysteme.

„Die Täter können direkt zum Käufer kommen oder umgekehrt; die Ware wird an einem Ort hinterlegt, um dann vom Käufer abgeholt zu werden. Das stellt eine neue Herausforderung für uns dar, aber wir passen unsere Aufklärungsstrategien kontinuierlich an“, fügte er hinzu.

Die Polizei von Bekasi Metro City erklärte, dass man den Drogenhändlern nicht den geringsten Spielraum lassen werde. Zudem rief die Behörde die Öffentlichkeit auf, sich aktiv an der Informationsweitergabe zu beteiligen.

Den Tatverdächtigen in Rauschgiftfällen wird nach dem Gesetz Nummer 35 von 2009 über Betäubungsmittel vorgeworfen, das eine Höchststrafe von 20 Jahren Gefängnis vorsieht. Im Falle illegaler harter Drogen kommt das Gesundheitsgesetz Nummer 17 von 2023 zur Anwendung, das eine Freiheitsstrafe von bis zu 12 Jahren androht.

An der Pressekonferenz nahmen auch der stellvertretende Polizeichef, der Leiter der Abteilung für Rauschgiftbekämpfung, der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, der Leiter der Abteilung für Berufsethik und Sicherheit sowie die Leiter der Einheiten und Untereinheiten für Rauschgiftbekämpfung der Polizei teil.