Bei dem Unfall, bei dem ein Frachtschiff vor der Küste von Toba in der Präfektur Mie mit einem Fischerboot kollidierte und zwei Angler ums Leben kamen, hat das Japanische Transport-Sicherheitsamt (JTSB) seine Vor-Ort-Untersuchung aufgenommen.
Am 20. dieses Monats kollidierte das Frachtschiff „Shinsei Maru“ vor der Küste von Toba mit einem vor Anker liegenden und stillstehenden Fischerboot. Ein 84-jähriger und ein 67-jähriger Mann an Bord des Fischerboots kamen ums Leben, zehn weitere Personen erlitten schwere oder leichte Verletzungen.
„Es ist 10 Uhr morgens. Das Heck des Bootes wird gerade von einem Kran gehoben.“
Am 22. wurden Arbeiten zum Bergen des Hecks des bei dem Unfall gesunkenen Fischerbootes durchgeführt.
Die Küstenwache nahm den Zweiten Offizier des Frachtschiffs, den 21-jährigen Haneoto Sugimoto, wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung im Amt fest und überstellte ihn am Morgen des 22. der Staatsanwaltschaft.
Darüberhinaus sind Ermittler des Japanischen Transport-Sicherheitsamtes als Reaktion auf den Unfall am Ort des Geschehens eingetroffen und untersuchen die Ursache.
Ab dem Nachmittag ist geplant, den Zustand des Frachtschiffrumpfs zu überprüfen und Befragungen der Besatzung durchzuführen.