Wer in Sleman, Yogyakarta, mitten in Reisfeldern landet, sucht dort weder ein „Slow Living“-Idyll noch ein verstecktes Juwel.

Vielmehr hat sich diese Person einfach verfahren, weil sie den Anweisungen auf der Suche nach der Purwomartani-Mautstelle gefolgt ist. Der Abschnitt Prambanan–Purwomartani, Teil der Yogyakarta-Solo-Mautstraße, wurde erst vor kurzem für den Verkehr freigegeben.

Es ist also verständlich, dass viele den Weg dorthin noch nicht kennen. Gleichzeitig ist die Hauptverkehrsader zwischen Yogyakarta und Solo stark verstopft.

Die Leute verlassen sich auf Google Maps und werden dann auf eine Alternativroute durch Reisfelder geschickt – ein kollektives Missgeschick.

Beobachtungen vor Ort zeigen jedoch, dass keine Fahrzeuge mehr durch den Weiler Karang Kalasan RT II in Purwomartani, Sleman, fahren. Der Zugang zu dem Weg durch die Reisfelder wurde gesperrt. Mehrere Ordnungskräfte sind an der Kreuzung dieser Alternativroute postiert.

Ein Polizeibeamter der Verkehrspolizei erklärte, man habe nach zahlreichen Meldungen mit dem Mautstraßenbetreiber koordiniert, um die Wegbeschreibungen in Google Maps zu korrigieren. Hinweisschilder und Beschilderung wurden verstärkt.

„Außerdem klären unsere Beamte die Fahrer persönlich und mündlich auf“, sagte der Beamte am Überwachungsposten der Purwomartani-Mautstelle.

Spitze des Rückreiseverkehrs

Der Beamte teilte mit, die erste Spitze des Rückreiseverkehrs sei eingetroffen, sodass die Zahl der Fahrzeuge auf der um 06:00 Uhr geöffneten Mautstraße sehr hoch sei. Daher wurden die Betriebszeiten ab Sonntag von 18:00 auf 20:00 Uhr und ab Dienstag sogar bis 22:00 Uhr verlängert. Diese Verlängerung um vier Stunden gilt bis zur Schließung der Mautstraße am Sonntag. „Es gibt zwei Spitzen des Rückreiseverkehrs. Die zweite wird am Samstag erwartet“, fügte der Beamte hinzu.

Ein Sprecher des Mautstraßenunternehmens bestätigte, dass die irreführende Route in Google Maps korrigiert wurde. Mehrere Mitarbeiter seien im Einsatz, um Fahrer zu lotsen, unter anderem durch zusätzliche Hinweisschilder zur Purwomartani-Mautstelle.

„Der einzige Zugang erfolgt also von der Yogyakarta-Solo-Straße. Hoffentlich verirrt sich jetzt niemand mehr“, so der Sprecher.

Zwei Bengaltiger-Junge im Bandung Zoo an Panleukopenie-Virus gestorben. Zuvor gab es Hoffnungsschimmer.
Zwei Bengaltiger-Junge im Bandung Zoo.

Zwei Bengaltiger-Junge im Bandung Zoo sind am Donnerstagmorgen gestorben, nachdem bei ihnen das Panleukopenie-Virus nachgewiesen worden war. Die Todesfälle ereigneten sich während eines Schichtwechsels des Zoo-Personals, obwohl sich der Zustand der Tiere zuvor gebessert hatte.

Ein Sprecher der Naturschutzbehörde West-Javas bestätigte den Vorfall. Der Zustand der Tigerjungen sei aufgrund der Virusinfektion bereits kritisch gewesen. Trotz aller Rettungsversuche konnten sie nicht gerettet werden.

Der Sprecher erläuterte, dass viele Stellen in die Behandlung involviert waren: das tierärztliche Team des Zoos, das Cikole-Krankenhaus, den lokalen Veterinärdienst und die Naturschutzbehörde. Das gesamte Team habe alles getan, um die seltenen Bengaltiger zu retten.

Der Tod der beiden Tiger ist ein schwerer Schlag, nicht nur für die Zooleitung, sondern auch für die Bevölkerung Bandungs. Die beiden Jungtiere galten als Teil der emotionalen Bindung der Öffentlichkeit zu den Zootieren.

Der Sprecher betonte, man habe diesen Vorfall niemals gewollt. Seit den ersten Symptomen seien verschiedene medizinische Schritte und intensive Pflege eingeleitet worden, doch die Entwicklung des Gesundheitszustands der Tiere verlief nicht wie erhofft.

Für eine detailliertere medizinische Erklärung verwies die Naturschutzbehörde an das tierärztliche Team, das direkt mit dem Fall befasst war.

„Bevor sie für tot erklärt wurden, zeigten die Tigerjungen Anzeichen einer Überlebenschance. Laut Angaben der Tierärzte war die Chance auf Genesung recht hoch, wenn die Tiere die ersten 48 bis 72 Stunden überstanden“, sagte der Sprecher am Donnerstag im Bandung Zoo.

Laut dem Sprecher hatte sich der Zustand eines Jungtiers so weit gebessert, dass das medizinische Team optimistisch war. Doch dann verschlechterte sich der Zustand des anderen Tieres plötzlich wieder, was schließlich zum Tod beider führte.