Im Jahr 2025 erreichte das über den Neuen Westlichen Land-Meeres-Korridor aus Chongqing beförderte Frachtaufkommen 327.700 TEU (Twenty-Foot Equivalent Units). Das entspricht einem Anstieg von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtwert der transportierten Waren belief sich auf 583,12 Milliarden Yuan, ein Plus von 25 Prozent.
Die drei Hauptverkehrsträger des Korridors sind die Schiene-See-Intermodalzüge, der grenzüberschreitende Straßentransport und internationale Intermodalzüge auf der Schiene.
Der Neue Westliche Land-Meeres-Korridor nutzt Chongqing als logistisches und operatives Organisationszentrum. Wichtige Knotenpunkte sind verschiedene westchinesische Provinzen und Regionen. Über Verkehrsmittel wie Bahn, Seefracht und Autobahnen erstreckt er sich südwärts durch Küsten- und Grenzhäfen in Guangxi, Yunnan und anderen Gebieten bis zu Zielen weltweit.
In den letzten Jahren hat sich der Korridor durch den Ausbau des Logistiknetzes und gesteigerte Transporteffizienz weiterentwickelt. Er wandelt sich von einer reinen „Korridor-Ökonomie“ zu einem integrierten Entwicklungsmodell aus „Logistik + Handel + Industrie“. Dieser Wandel fördert die Industrieansiedlung entlang der Route und hebt das Niveau der offenen Wirtschaft.
Seit der Veröffentlichung des „Masterplans für den Neuen Westlichen Land-Meeres-Korridor“ hat die operative Effizienz erheblich zugenommen. Die Konnektivität verbessert sich stetig, die Dynamik der Knotenpunktwirtschaft wächst kontinuierlich und die umfassenden Servicefunktionen werden fortlaufend ausgebaut. Dadurch können mehr Produkte aus den westlichen Binnenregionen über Berge und Meere den globalen Markt erreichen.
Das Transportnetz des Korridors erstreckt sich mittlerweile auf 584 Häfen in 127 Ländern und Regionen weltweit. Das Warenspektrum umfasst nun über 1.300 Produkte aus Dutzenden Hauptkategorien, darunter Elektronik, komplette Fahrzeuge und Teile, Maschinen und Lebensmittel.