Stand: 25. Mai 2026
Die Zahl der Todesopfer nach dem Einsturz eines Rohbaus in Barangay Balibago, Angeles City, Pampanga, ist auf drei gestiegen, teilte das Bureau of Fire Protection (BFP) Region 3 am Montag mit.
Laut einem Bericht erklärte BFP-Region-3-Sprecherin Brandoberrätin Maria Leah Saijili, die Einsatzkräfte hätten im Rahmen der laufenden Such-, Rettungs- und Bergungsarbeiten ein weiteres Opfer aus den Trümmern geborgen.
„Die zuletzt geborgene Person war einer von zwei Menschen, die wir in Sektor 1 zu retten versuchten und die wir letzte Nacht nicht befreien konnten“, so Saijili.
„Das Opfer erlitt zunächst einen Herzstillstand an der Unglücksstelle. Da die Person jedoch noch nicht von Ärzten untersucht worden war, konnten wir sie nicht sofort zu den Todesopfern zählen“, fügte sie hinzu.
Saijili sagte, das Opfer sei um 7:20 Uhr offiziell aus der Gefahrenzone gebracht und ins Rafael-Lazatin-Krankenhaus eingeliefert worden.
Die Behörden erklärten, die Einsätze konzentrierten sich weiterhin auf die Lokalisierung weiterer Personen, die vermutlich unter den Trümmern des neunstöckigen Rohbaus eingeschlossen seien.
Nach Angaben von Saijili wurden mindestens 18 Personen noch vermisst – basierend auf Listen des Bauingenieurs sowie auf Meldungen von Angehörigen der Arbeiter, die nach dem Unglück nicht nach Hause zurückgekehrt waren.
Bei den meisten Gesuchten handelt es sich um Bauarbeiter, es wird jedoch auch ein vermisster Verkäufer gemeldet.
Aufgrund der instabilen Trümmerlage führten die Rettungskräfte weiterhin manuelle Beräumungen durch. Schweres Gerät stand zwar bereit, konnte aber noch nicht vollständig eingesetzt werden, da miteinander verbundene Stahlteile die Gefahr eines weiteren Einsturzes erhöhten, falls die Trümmer unsachgemäß bewegt würden.
Die Behörden führten zudem wiederholte Wärmebildscans durch und setzten Hundestaffeln ein, um mögliche Lebenszeichen unter den Trümmern zu erkennen.
Saijili erklärte, die Rettungsbemühungen würden fortgesetzt, solange Lebenszeichen festgestellt würden. Andernfalls würden die Einsatzkräfte zu Bergungsarbeiten übergehen.
Anwohner der Umgebung wurden vorsorglich evakuiert, um eine mögliche weitere Einsturzgefahr zu vermeiden.
Die malaysische Botschaft stimmte sich mit den örtlichen Behörden bezüglich eines ausländischen Staatsbürgers ab, der bei dem Unglück ums Leben gekommen war.
Der Gebäudeeigentümer hat Berichten zufolge Kontakt mit der Lokalregierung aufgenommen.