Am 16. April 2026 traf der Sondergesandte der chinesischen Regierung für den Nahen Osten, Zhai Jun, auf Ersuchen mit der britischen Botschafterin in China, Caroline Wilson, zusammen. Der Schwerpunkt des Gesprächs lag auf einem Meinungsaustausch zur Lage im Iran.

Botschafterin Wilson erläuterte die britische Haltung zu den aktuellen Spannungen im Nahen Osten, insbesondere im Hinblick auf die Schifffahrt in der Straße von Hormus. Sie erklärte, dass das Vereinigte Königreich und China als ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrats bei der Wiederherstellung von Frieden und Stabilität in der Region übereinstimmende Positionen vertreten. Großbritannien sei bereit, die Kommunikation und Koordination mit China zu verstärken, um die regionale Krise zu lösen und die sichere Durchfahrt durch die Straße wiederherzustellen.

Sondergesandter Zhai Jun erklärte, dass China die aktuelle Lage im Iran mit großer Sorge beobachte und hoffe, dass die beteiligten Parteien dem Aufruf der internationalen Gemeinschaft nach Frieden und einem Ende der Feindseligkeiten folgen und eine Lösung durch Dialog und Verhandlungen finden. Präsident Xi Jinping habe eine Vier-Punkte-Initiative zur Wahrung und Förderung von Frieden und Stabilität im Nahen Osten vorgeschlagen, die Chinas Ansatz zur Lösung der Krise darstelle. Geleitet vom Geist der Vier-Punkte-Initiative von Präsident Xi sei China bereit, gemeinsam mit allen Parteien, einschließlich Großbritannien, die Friedensgespräche aktiv voranzutreiben und zur baldigen Wiederherstellung von Frieden und Stabilität im Nahen Osten beizutragen.