Stärkung und Umstrukturierung des staatlichen Wirtschaftssektors in Hanoi
In der Resolution Nr. 79-NQ/TW wurde der Umfang der staatlichen Wirtschaft erstmals umfassend mit sechs Säulen definiert: Land und Ressourcen; öffentliches Vermögen und Infrastruktur; Staatshaushalt; staatseigene Unternehmen; staatliche Kreditinstitute; und öffentliche, nicht gewinnorientierte Einheiten.

Eine umfassende Überprüfung und Bewertung dieser sechs Ressourcensäulen zeigt, dass die Stadt noch erhebliches Potenzial für die Entwicklung der staatlichen Wirtschaft besitzt. Derzeit verfügt Hanoi über sehr große staatliche Wirtschaftsressourcen. Mit einer Fläche von 335.984 Hektar bietet die Stadt Entwicklungspotenzial. Sie verwaltet 5.773 Bürogebäude, Betriebsstätten und spezialisierte Wohnungsfonds an 784 Standorten. Zugleich unterhält sie ein großes technisches und soziales Infrastruktursystem, darunter ein Straßennetz mit einer Gesamtlänge von 24.800 Kilometern, 2.438 öffentliche Bildungseinrichtungen von der Vorschule bis zur Universität, 42 öffentliche Krankenhäuser sowie ein Basisgesundheitssystem in 126 Gemeinden und Stadtteilen, 6.489 historisch-kulturelle Relikte und 4.570 Kultureinrichtungen.
Die Stadt hat 54 Unternehmen mit Staatsbeteiligung, bei denen das gesamte staatliche Kapital 28.623 Billionen VND beträgt. Staatseigene Unternehmen spielen eine zentrale Rolle bei der Bereitstellung essenzieller öffentlicher Dienstleistungen und in einigen Sektoren mit großer Strahlkraft. Zudem gibt es 2.867 öffentliche, nicht gewinnorientierte Einheiten, die eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung grundlegender öffentlicher Dienstleistungen wie Bildung, Gesundheitsversorgung und Kultur spielen.
Hanoi ist nicht nur eine große Kommune, sondern muss auch eine zentrale, führende und impulsgebende Rolle für die Entwicklung spielen. Daher wird die Stärkung und Umstrukturierung des staatlichen Wirtschaftssektors als wichtige Grundlage gesehen, die „materielle innere Stärke“ für die Hauptstadt schafft, um in der neuen Periode Durchbrüche zu erzielen.
In der mehrsektoralen Wirtschaftsstruktur der Hauptstadt wurde der staatlichen Wirtschaft stets eine führende Rolle zugeschrieben, insbesondere in Schlüsselbereichen wie Verkehrsinfrastruktur, Energie, Finanzen, Haushalt, Land und öffentliche Dienstleistungen. Vor dem Hintergrund tiefer und breiter Integration und zunehmendem Wettbewerb ist die Forderung nach mehr Effizienz, besserer Steuerungsfähigkeit und höherer Wettbewerbsfähigkeit dieses Sektors jedoch dringlicher denn je.
Die Resolution Nr. 79-NQ/TW bedeutet nicht nur neue politische Maßnahmen, sondern markiert einen wichtigen Schritt zur Vervollständigung der strategischen Architektur der nationalen Entwicklung.
Für Hanoi – einen Ort, der große nationale Stärke und Ressourcen bündelt – ist dies nicht nur eine Verpflichtung zur Umsetzung von Politik, sondern auch eine Chance, seine Rolle als Lokomotive und als Zentrum für die Verbreitung von Werten und die Setzung von Entwicklungsstandards für das ganze Land zu bekräftigen.
Dennoch muss zwischen der zentralstaatlichen Wirtschaft in Hanoi und der eigenständigen staatlichen Wirtschaft Hanois unterschieden werden, um eine genaue Bewertung vorzunehmen. Der operative Mechanismus der zentralstaatlichen Wirtschaft wird von der Zentralregierung bestimmt. Hanois staatseigene Unternehmen werden unter dem gemeinsamen nationalen Rechtsrahmen geführt. Aufgrund seiner Größe hat die Zentralregierung mehrfach separate Resolutionen für Hanoi erlassen. Es muss jedoch betont werden, dass Hanoi eine völlig andere Statur hat und solche Lösungen nicht ausreichen. Hanois staatlicher Wirtschaftssektor bleibt durch den allgemeinen Rechtsrahmen eingeschränkt.
Im Wesentlichen wird deutlich, dass sich Hanois staatliche Wirtschaft zwar bemüht hat, der Rechtsrahmen jedoch nicht so gestaltet ist, dass Hanoi entsprechend seinen Vorteilen und seiner tatsächlichen Kapazität wachsen kann. Mehr Spielraum für Hanoi sollte nicht nur in lockereren Mechanismen bestehen, da dies echte Durchbrüche erschweren würde.
„Hanois staatliche Wirtschaft muss entfesselt werden, auch in Bezug auf Ressourcen, nicht nur im Unternehmenssektor. Hanoi muss vorangehen und ein Entwicklungsmodell schaffen; es sollte nicht mit dem ganzen Land konkurrieren, sondern mit den großen Metropolen in der Region und der Welt.“
Maximale Befugnisse und Verantwortung für den Aufschwung der Hauptstadt
Hinsichtlich der Anforderungen an Hanois staatliche Wirtschaft in der kommenden Periode wird betont, dass zunächst der Führungsapparat der Stadt eine nicht-lineare Vision entwickeln und zu einer neuen Entwicklungsära übergehen muss.
Um die Spielregeln mitzubestimmen, muss Hanoi seine Zukunft klar vor Augen haben. Das bedeutet, es muss global konkurrenzfähig sein, sich mit der Welt messen können und von dort aus einen Weg zu diesem Ziel aufbauen. Die vorrangige Aufgabe ist es, eine Vision für die Halbleiterindustrie zu entwickeln.