Der Oberste Gerichtshof hat alle Musliminnen und Muslime in den verschiedenen Regionen des Königreichs dazu aufgerufen, am Abend des Dienstags, dem 29. Scha ban 1447 nach der Umm-al-Qura-Kalenderberechnung (entspricht dem 17. Februar 2026), nach der Mondsichel für den heiligen Monat Ramadan Ausschau zu halten. Dabei wurde die Bedeutung der Teilnahme an diesem jährlichen Ereignis betont, das den Beginn des Fastenmonats bestimmt und von Millionen Muslimen im In- und Ausland erwartet wird.

Offizielle Bekanntmachung legt das rechtliche Datum fest

Der Oberste Gerichtshof stellte in seiner offiziellen Erklärung klar, dass dieser Aufruf auf seinem Beschluss Nr. 203 H vom 29. Radschab 1447 beruht, der den Dienstag, den 20. Januar 2026, als ersten Tag des Monats Scha ban festlegte. Demnach ist der Abend des Dienstags, des 29. Scha ban (17. Februar), der festgelegte Zeitpunkt für die Beobachtung der Ramadan-Mondsichel. Dies ist das jährliche Verfahren zur Bestimmung des Beginns des heiligen Monats gemäß den im Königreich geltenden Rechtsvorschriften.

Allgemeiner Aufruf zur Teilnahme und Meldung

Der Oberste Gerichtshof forderte alle, die die Mondsichel mit bloßem Auge oder mit astronomischen Teleskopen sichten können, nachdrücklich auf, dies dem nächsten Gericht zu melden und ihre Aussage offiziell zu Protokoll zu geben. Zudem wurde dazu aufgerufen, sich bei Bedarf an das nächstgelegene Zentrum zu wenden, um Unterstützung bei der Kontaktaufnahme mit den zuständigen Behörden zu erhalten. Es wurde bestätigt, dass die Aussagen nach genauen Verfahren dokumentiert und überprüft werden, bevor die endgültige Entscheidung über den Beginn des Ramadans bekannt gegeben wird.

Sichtungskomitees in verschiedenen Regionen

In der Erklärung wurde betont, wie wichtig es ist, dass sichtungsfähige Personen den zu diesem Zweck in verschiedenen Regionen gebildeten Komitees beitreten. Diese Komitees überwachen die Feldbeobachtungen in Abstimmung mit den Justizbehörden. Dies geschieht im Rahmen der Förderung des Prinzips der Zusammenarbeit in Rechtschaffenheit und Frömmigkeit und der Wiederbelebung der prophetischen Tradition, sich auf die visuelle Sichtung zur Bestätigung des Monatsbeginns zu stützen, während gleichzeitig moderne technische Mittel genutzt werden, ohne die rechtlichen Vorschriften zu vernachlässigen.

Bedeutung des Ereignisses für die muslimische Gemeinschaft

Die Beobachtung der Ramadan-Mondsichel ist ein Ereignis von großer religiöser und sozialer Bedeutung, da sie den Beginn des Fastens, der Nachtgebete und die Organisation der Gottesdienste und alltäglichen Angelegenheiten im Zusammenhang mit dem heiligen Monat bestimmt. Bürger und Einwohner warten auf diese Bekanntmachung wegen der besonderen spirituellen Atmosphäre und der umfangreichen Vorbereitungen, die sie auf individueller und institutioneller Ebene mit sich bringt. Die offizielle Ankündigung des Obersten Gerichtshofs spiegelt das Bestreben der Justizbehörden wider, die Bezugspunkte zu vereinheitlichen und die Entscheidung so zu regeln, dass religiöse Stabilität erreicht und das gesellschaftliche Vertrauen gestärkt wird.

Während die Ergebnisse der Sichtung am Dienstagabend erwartet werden, richtet sich die Aufmerksamkeit auf die offizielle Bekanntmachung, die den Beginn des heiligen Monats bestimmen wird – ein Szenario, das sich jedes Jahr wiederholt, aber jedes Mal einen neuen Geist der Erwartung und Gewissheit mit sich bringt.

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