Bengasi – Der Ausschuss für Medien, Kultur und zivilgesellschaftliche Institutionen des Repräsentantenhauses hat die größten Probleme und Hindernisse für den Export und Vertrieb libyscher Bücher ins Ausland geprüft. Es wurden Wege erörtert, um Lösungen zu finden und so eine wirksame und würdige Präsenz der libyschen Kultur auf regionalen und internationalen Foren zu gewährleisten.

Dies geschah im Rahmen eines Vor-Ort-Besuchs der Stände libyscher Verlage auf der Internationalen Buchmesse in Kairo. Der Besuch ist Teil der Aufsichts- und Unterstützungsrolle, die der Ausschuss für kulturelle Einrichtungen und Kulturschaffende übernimmt.

Während des Rundgangs traf der Vorsitzende des Medien- und Kulturausschusses mit mehreren libyschen Verlegern und Autoren zusammen. Er hörte sich deren Wortmeldungen und Einschätzungen zu den Herausforderungen an, die den Publikations- und Vertriebsprozess außerhalb Libyens behindern. Dabei ging es insbesondere um Verwaltungsverfahren, logistische Schwierigkeiten, Versandkosten und die Teilnahme an internationalen Messen.

Man betonte, dass die Unterstützung libyscher Verlage zu den Prioritäten des Ausschusses gehöre. Die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen wurde hervorgehoben, um alle Hindernisse zu überwinden, die die Verbreitung des libyschen Buches einschränken. Dies trage dazu bei, das kulturelle Image Libyens zu stärken und die Beiträge seiner Autoren und Kulturschaffenden in der arabischen und internationalen Kulturszene sichtbarer zu machen.

Es wurde klargestellt, dass das Engagement des Ausschusses, auf diesem bedeutenden arabischen Kulturforum präsent zu sein, Teil der Vision des Repräsentantenhauses ist. Diese zielt darauf ab, die Lesekultur zu fördern und Wissen zu verankern. Man wies darauf hin, dass Libyen in letzter Zeit eine bemerkenswerte Entwicklung bei der Organisation lokaler und internationaler Buchmessen erlebt habe. Dies erfordere konzertierte gesetzgeberische und ausführende Bemühungen, um diesen kulturellen Schwung zu nutzen und darauf aufzubauen.

Zudem wurde hinzugefügt, dass der Medien- und Kulturausschuss davon überzeugt ist, dass das Buch die wahre „Soft Power“ Libyens darstelle. Es wurde bekräftigt, dass das Anhören der Probleme der Verlage und die ernsthafte Auseinandersetzung mit ihren Herausforderungen eine nationale Pflicht und eine Garantie für den Fortbestand der positiven kulturellen Bewegung sei, die der libysche Raum derzeit erlebt.

Gespräch auf der Buchmesse