Das Unternehmen für elektronische Dienstleistungen und digitale Zahlungen gab eine Klarstellung ab, nachdem die Eisenbahnbehörde gestern angekündigt hatte, ihren Vertrag mit ihm wegen eines aufgedeckten Manipulationsfalls beim Druck von Bahntickets zu kündigen.
Fawry nach Vertragskündigung durch die Bahn: Wir haben keine offizielle Benachrichtigung erhalten und sind zur Zusammenarbeit bereit
Das Unternehmen erklärte, es habe gestern Abend gegen acht Uhr über Medien von der Absicht der Eisenbahnbehörde erfahren, rechtliche Schritte zur Einstellung des von Fawry bereitgestellten Verkaufsstellenservices einzuleiten. Es betonte, bislang keine offizielle Mitteilung der Behörde mit Details zum Vorfall oder seinem Ausmaß erhalten zu haben.
Fawry führte aus, dass das Fehlen einer offiziellen Benachrichtigung es daran hindere, den Vorfall zu untersuchen, die technischen Umstände zu überprüfen oder notwendige Maßnahmen zur Behebung eines möglichen Fehlers zu ergreifen.
Das Unternehmen fügte hinzu, es werde in seinem Bestreben, Dienstleistungen höchster Qualität weiter anzubieten, Kontakt mit der Eisenbahnbehörde aufnehmen, um Art und Umfang des Problems zu verstehen und es im Rahmen einer gemeinsamen Zusammenarbeit zu lösen. Dies solle die Kontinuität und Vereinfachung des Services für die Bürger gewährleisten.
Fawry betonte, sein System führe täglich nahezu 6 Millionen Transaktionen mit höchsten Sicherheitsstandards für Tausende Institutionen und Millionen Bürger ohne nennenswerte Probleme durch. Es verwies auf klare und genehmigte Mechanismen für den Umgang mit Streitfällen oder Problemen im Zusammenhang mit Transaktionen.
Das Unternehmen wies darauf hin, dass im Falle einer strittigen Transaktion diese sofort nach Eingang beim Kunden geprüft und verifiziert werde. Dies stelle den Schutz der Rechte aller Beteiligten sicher und spiegle Fawrys Verpflichtung zu höchsten Standards in Transparenz und Unternehmensführung wider.