Die Patientenakten, die für staatliche Entschädigungszahlungen bei Nebenwirkungen der COVID-19-Impfung nötig sind, könnten in Zukunft vernichtet werden. Dagegen regt sich nun zunehmend Widerstand in regionalen Parlamenten.

„Ich stehe hier vor dem Präfekturgebäude von Osaka, das dem Osaka Castle gegenübersteht. Wie sich herausstellt, plant die Partei ‚Osaka Ishin no Kai‘, dem Präfekturparlament ein bestimmtes Positionspapier zur COVID-19-Impfung vorzulegen. Worum geht es genau?“

Am 17. Dezember 2025 wurde im Präfekturparlament von Osaka über eine Verlängerung der Aufbewahrungsfrist für Patientenakten zu Gesundheitsproblemen nach Impfungen beraten.

Gemäß dem Ärztegesetz beträgt die gesetzliche Aufbewahrungsfrist für Patientenakten fünf Jahre. Da die Impfungen im Februar 2021 begannen, könnten die entsprechenden Akten aus Arztpraxen und Kliniken also bereits nach Februar 2026 vernichtet werden.