Die Blue Lagoon Cigaru liegt still da und hat kaum Besucher.
Die Blue Lagoon Cigaru im Bezirk Cisoka, Regentschaft Tangerang, einst ein beliebtes Familienerholungsziel für Feiertage, wirkt heute verlassen und vernachlässigt.
Dennoch scheint der ehemalige Minensee noch zugänglich zu sein, obwohl nur noch vereinzelt Gäste kommen.
Für den Zutritt zum Gelände wird eine Parkgebühr von 2.000 Rupiah für Motorräder und 10.000 Rupiah für Autos erhoben.
Direkt nach dem Eingang eröffnet sich den Besuchern der Blick auf Lagunen zu beiden Seiten. Die größte Lagune befindet sich im hinteren Teil des Areals.
Mehrere braun gestrichene Gazebos stehen in Reihe nahe dem Eingang; sie wirken ungepflegt und sind mit Vandalismusschriftzügen bedeckt.
Die drei Lagunen, die einst die Hauptattraktion der Blue Lagoon Cigaru waren, wirken nun trübe und von einem dichten Grünton, ganz anders als früher.
Hinweisschilder und Fotopunkte aus Metall wirken verwittert und sind vom Regen verrostet.
Die Entenboote und Flöße, die man früher für Fahrten auf dem See mieten konnte, sind komplett gesperrt und außer Betrieb.
Ein ähnliches Bild bietet der Kinderschwimmbereich: geschlossen und sich selbst überlassen.
Während die Anlage früher ein beliebter Ort für Familienausflüge war, trifft man heute hauptsächlich Angler am Ufer des Sees an.
Eine nicht namentlich genannte Mitarbeiterin der Blue Lagoon Cigaru sagte, die Attraktion sei von 2016 bis 2017 ein sehr populärer Ort gewesen.
„Damals kamen definitiv hunderte Besucher täglich, um Fotos zu machen, zu entspannen oder Kaffee zu trinken“, so die Person.
Nach einem Vorfall, bei dem ein Tourist im See ertrank, sei es jedoch still geworden und wie ausgestorben. „Es begann 2019 ruhig zu werden und ist bis heute so“, hieß es.
Die Besucherin Nur (29) sagte, sie sei aus Neugier gekommen, um das Schicksal des einst schönen und gut besuchten Sees zu sehen, von dem man heute nichts mehr höre.
„Früher war es hier sehr voll, weil der See so schön war. Ich war neugierig, warum dieser Ort nie mehr erwähnt wird, und bin deshalb hergekommen.“
Nur bedauert sehr, dass der einst für seinen schönen See bekannte Ort jetzt so verlassen und vernachlässigt wirkt. „Als ich ankam, war es ganz still, und die Fotospots waren bereits beschädigt“, sagte sie.