DEPOK (22. Mai 2026) – Kurz vor den Feierlichkeiten zum Opferfest (Eid al-Adha) 1447 H / 2026 M hat das Amt für Ernährungssicherheit und Tierhaltung (DKPP) der Provinz West-Java eine groß angelegte Gesundheitskontrolle von Schlachttieren gestartet. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Ernährungssicherheit, Landwirtschaft und Fischerei (DKP3) der Stadt Depok führten Veterinärbehörden klinische Vor-Ort-Inspektionen in mehreren Viehverkaufszentren durch, um sicherzustellen, dass alle Opfertiere in einem einwandfreien und sicheren Zustand sind.

Diese vorbeugende Maßnahme dient dem Verbraucherschutz und stellt die Einhaltung islamischer Vorschriften sowie die öffentlichen Konsum- und Qualitätsstandards sicher.

Klinische Testergebnisse der Vorschlachtphase (Ante Mortem) an vier Verkaufsstellen

Der Tierarzt des DKPP der Provinz West-Java, Septian Widyarto, bestätigte, dass das gemeinsame Team die Probentests an vier großen Verkaufsstellen im Stadtgebiet von Depok abgeschlossen hat. Die körperlichen Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf eine Übertragung von endemischen Tierkrankheiten.

„Bislang zeigen die klinischen Indikatoren bei Rindern, Schafen und Ziegen, dass sie vollkommen gesund sind. Es wurden keine signifikanten Krankheiten festgestellt, und alle getesteten Tiere erfüllen nachweislich die Alterskriterien und administrativen Anforderungen für das Opferfest“, erklärte Septian am Donnerstag (21. Mai).

Protokoll für die visuelle körperliche Untersuchung von Tieren: Gemäß dem Prüfberichtsentwurf des DKPP umfasst die Untersuchung vor der Schlachtung (Ante Mortem) zwei Hauptparameter:

  1. Anatomische Struktur: Überwachung der Körperhaltung, der Gelenke und der Beinstärke, um sicherzustellen, dass das Tier frei von körperlichen Mängeln ist.

  2. Sekretionserkennung: Visuelle Beobachtung der Schleimhautbereiche, um sicherzustellen, dass kein abnormaler Flüssigkeitsaustritt aus der Nasenhöhle oder anderen natürlichen Körperöffnungen vorliegt.

Aktivierung der Überwachung in der Nacherschlachtphase (Post Mortem) am Opfertag

Zusätzlich zur verstärkten Kontrolle auf der vorgelagerten Ebene hat das DKPP West-Java auch ein Überwachungssystem für die zweite Phase vorbereitet, nämlich die Untersuchung nach der Schlachtung (Post Mortem), die genau am Tag des Opferfestes durchgeführt wird.

Diese Kontrolle nach der Schlachtung konzentriert sich auf die Untersuchung der inneren Organe (Eingeweide) wie Leber, Lunge und Herz. Dieser pathologische Schritt wird unternommen, um Leberegel (Fasciola hepatica) oder andere Gewebeanomalien zu erkennen, die eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen könnten. Werden Auffälligkeiten an den inneren Organen festgestellt, isolieren die Außendienstmitarbeiter das Gewebe sofort für weitere Labortests.

Einsatz von fünf tierärztlichen Task-Force-Teams in ganz West-Java

Septian fügte hinzu, dass die Verschärfung der Überwachung der Viehbestände gleichzeitig in allen Gebieten West-Javas stattfindet. Um alle 27 Bezirke/Städte zu erreichen, hat das DKPP West-Java fünf spezielle Task-Force-Teams mobilisiert, die flexibel agieren, um die Kontrollen durchzuführen.

Bis Mitte Mai 2026 zeigen die Berichtsentwürfe aus den verschiedenen nachgelagerten Regionen einen sicheren Trend. Es wurden keine Fälle von Verstößen gegen Qualitätsstandards oder Ausbrüche von Infektionskrankheiten festgestellt. Daher wird das Angebot an Opfertieren in der Region West-Java, insbesondere in der Stadt Depok, als sicher eingestuft und als bereit für die Verteilung an die Öffentlichkeit erklärt.