BEKASI – Das Verkehrsamt der Stadt Bekasi hat damit begonnen, das illegale Parken entlang der Kemakmuran-Straße rigoros zu unterbinden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich vor dem Hermina-Krankenhaus. Diese Maßnahme folgt auf zahlreiche Beschwerden aus der Bevölkerung über Verkehrsstaus, die durch wild geparkte Fahrzeuge verursacht werden.
Den Behörden zufolge richtet sich die Aktion nicht nur gegen den Bereich vor dem Krankenhaus, sondern gegen die gesamte Kemakmuran-Straße. Dort befinden sich viele Geschäfte mit begrenzten Parkmöglichkeiten. Am Vortag wurden bereits Gespräche mit den Geschäftsbetreibern geführt, nun durchkämmen die Beamten das Gebiet bis zum Ende der Straße.
„Der Hauptfokus liegt tatsächlich vor Hermina, da dies eine Priorität der Leitung ist. Danach werden wir aber weitere Straßen wie die Rawat Embaga in Angriff nehmen“, erklärte der Leiter der Abteilung für öffentliche Straßenbeleuchtung.
Allerdings sind die personellen Kapazitäten der Ordnungspolizei begrenzt, sodass die Maßnahmen etappenweise durchgeführt werden. Die Kemakmuran-Straße hat erste Priorität, gefolgt von anderen Gebieten wie Rawat Embaga, dem Bahnhofsviertel, dem öffentlichen Krankenhaus, dem Stadtplatz und Rahmatan Baga.
Zu der Frage, warum viele Menschen auf der Straße parken, gaben die Behörden an, dass der Parkplatz des Hermina-Krankenhauses eigentlich ausreichend dimensioniert sei. Viele Anwohner parkten jedoch aus praktischen Gründen lieber draußen.
„Das ist ähnlich wie bei den Straßenhändlern am Pasar Baru, die lieber vorne als drinnen verkaufen“, so die Erklärung.
Was die Gebühren betrifft: Das offizielle Parken auf dem Gelände des Hermina-Krankenhauses kostet 3.000 Rupien für die erste Stunde, maximal 5.000 Rupien. Zudem gilt das Parken dort als sicherer und komfortabler, da Sicherheitskräfte vor Ort sind und die Einrichtungen angemessen sind.
Um das anhaltende Problem des illegalen Parkens zu lösen, wird die Stadt in der kommenden Woche intensive Streifen und Kontrollen durchführen. „Zunächst werden wir einen persuasiven Ansatz wählen. Bei anhaltender Weigerung könnten jedoch Maßnahmen wie das Ablassen von Reifen oder das Abschleppen der Fahrzeuge folgen“, wurde betont.
Die Maßnahmen werden sich auch auf Bahnhofsbereiche erstrecken, die trotz offizieller Parkraumbewirtschaftung weiterhin mit Falschparkern überfüllt sind. In diesem Fall wird das Problembewusstsein des Managements als mangelhaft eingeschätzt. Die Stadt hat Aufklärungsarbeit geleistet, um sicherzustellen, dass die Parkplatzbetreiber keine öffentlichen Einrichtungen blockieren.