Die Wahl 2026 glich einem Alles-oder-Nichts-Spiel. Im Wahlkampf machten die BJP-Führungskräfte zahlreiche Versprechen. Am 4. Mai gewannen sie Westbengalen mit einer deutlichen Mehrheit. Am 9. Mai wurde Suvendu Adhikari als achter Chief Minister des Bundesstaates vereidigt. Die aktuelle Landesregierung ist erst 11 Tage alt. In dieser kurzen Zeit hat Chief Minister Suvendu Adhikari seine Versprechen gehalten. Seit der Regierungsbildung arbeitet er konsequent an der Umsetzung seiner Zusagen. Vom Annapurna-Programm bis zur Übergabe von Land an die BSF für Stacheldrahtzäune – der neue Chief Minister hat mehrere wichtige Schritte eingeleitet.
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Siebte Gehaltskommission: Die BJP hatte versprochen, die Siebte Gehaltskommission innerhalb von 45 Tagen nach der Machtübernahme umzusetzen. Nach der Regierungsbildung billigte das Landeskabinett die Kommission in seiner zweiten Sitzung. Infolgedessen erhielten die Angestellten des öffentlichen Dienstes auf einen Schlag eine deutliche Gehaltserhöhung.
Annapurna Yojana: Wer bisher monatlich 1.500 Rupien über Lakshmir Bhandar erhielt, befürchtete, diesen Betrag nicht mehr zu bekommen. Doch auch nach dem Regierungswechsel stellte die Verwaltung klar, dass kein früheres Regierungsprogramm eingestellt werde. Dementsprechend wurde die Annapurna Yojana gestartet. Ab nächstem Monat erhalten Frauen jeweils 3.000 Rupien. Das Geld wird direkt auf ihre Bankkonten überwiesen.
Kostenlose Busfahrten für Frauen: Frauen müssen in öffentlichen Bussen künftig keine Fahrpreise mehr zahlen. Nach der Machtübernahme hielt die BJP-Regierung ihr Wort. Frauen, die mit öffentlichen Bussen von Digha nach Darjeeling oder innerhalb ihres eigenen Bezirks reisen, müssen dafür keine einzige Rupie ausgeben. Diese Regelung tritt am 1. Juni in Kraft.
Landübergabe für Stacheldrahtzäune: Die BJP wollte Westbengalen vom Problem der Eindringlinge befreien. Nach der erstmaligen Eroberung Bengalens wurde der Landstreit um den Stacheldrahtzaun beigelegt. 27 Kilometer Land wurden der BSF für die Grenzbefestigung übergeben.
„Pushback“-Gesetz umgesetzt: Suvendu Adhikaris Regierung hat einen wichtigen Schritt zur Sicherung Westbengalens unternommen. Gemäß den zentralen Vorgaben wurde das „Pushback“-Gesetz im Bundesstaat eingeführt. Das Zentrum hatte den Bundesstaat bereits 2025 aufgefordert, Eindringlinge zurückzuweisen. Die damalige Trinamool-Regierung kam diesen Anweisungen nicht nach. Nun hat die Landesregierung unter Berücksichtigung der nationalen Sicherheit das Gesetz durchgesetzt.
RG Kar Akten: Nach der Machtübernahme hatte das Lager der Safran-Partei versprochen, gegen die Verantwortlichen im Fall RG Kar angemessen vorzugehen. Chief Minister Suvendu Adhikari hielt sein Wort. Die RG Kar Akten wurden wieder geöffnet. Drei Polizeibeamte wurden suspendiert.
Mehrere Schritte zur Korruptionsbekämpfung: Eine Null-Toleranz-Politik bei der Untersuchung von Straftaten gegen Frauen und jeglicher institutioneller Korruption. Der neue Chief Minister hat zwei separate Kommissionen eingesetzt. Die Ermittlungen beginnen am 1. Juni.
Ayushman Bharat: Während der Amtszeit der vorherigen Regierung erhielten die Einwohner Bengalens unter dem Health Sathi-Programm Gesundheitskarten im Wert von 5 Lakh Rupien, die einige medizinische Leistungen abdeckten. Es gab jedoch Vorwürfe, dass der Ayushman Bharat-Dienst damals in Bengalen nicht gestartet werden durfte. Nach der Regierungsbildung in Bengalen wurde Ayushman Bharat nun eingeführt.
Nationale Bildungspolitik umgesetzt: Bengalen ist jetzt in die Nationale Bildungspolitik eingebunden. Dadurch wird sich die Qualität der Bildung in jeder öffentlichen Schule des Bundesstaates verbessern. PM SHRI Schulen werden in jedem Bezirk eingerichtet.
Altersgrenze für Regierungsjobs erhöht: Die Einstellung von Regierungsangestellten im Bundesstaat war seit 2013 ins Stocken geraten, was die Arbeitslosigkeit erhöhte. Um die Beschäftigungsmöglichkeiten zu verbessern, wurde die Altersgrenze für Regierungsjobs angehoben. Die Höchstaltersgrenze wurde um 5 Jahre erhöht.