Serienmörder-Theorie in Bengaluru: Frauenleiche in einer Tonne gefunden

Bengaluru: An einem Bahnhof in Bengaluru ist die Leiche einer Frau in einer Plastiktonne entdeckt worden. Im Zusammenhang mit dem Vorfall wirft die Kongress-Partei der regierenden BJP vor, die Stadt sei von „Serienmorden“ betroffen. Dies geschieht im Vorfeld der Wahlen zum Parlament des Bundesstaates Karnataka, bei der alle 224 Sitze neu vergeben werden.

Es ist bereits der vierte derartige Fall seit Dezember. Die jüngste Leiche wurde am Montagmorgen zwischen 10 und 11 Uhr nahe einem Eingang des Bahnhofs Baiyyappanahalli aufgefunden.

Leiche in verschlossener Tonne

Die Tonne war mit Kleidung gefüllt und ihr Deckel verschlossen. Die Polizei gibt an, den Fall bereits aufgeklärt zu haben. Bei der Toten handelt es sich um die 27-jährige Tamanna. Sie soll von ihrem Schwager ermordet worden sein.

Mord mit Hilfe von Freunden

Tamanna war mit einem Mann namens Afroz verheiratet, hatte diesen jedoch in Araria im Bundesstaat Bihar verlassen und war mit einem Verwandten namens Intekab nach Bengaluru gezogen. Laut Polizeiangaben soll Afrozs Bruder Kamal die Frau am 12. Februar mit Hilfe von Freunden getötet haben.

Drei Festnahmen, fünf Flüchtige

Die Polizei erklärt weiter, Kamal und seine Helfer hätten die Leiche einen Tag später in einer Tonne am Bahnhof abgelegt. Sie seien mit einer Autorikscha gefahren und konnten über CCTV-Aufnahmen identifiziert werden. Bislang wurden drei Verdächtige festgenommen, fünf weitere werden noch gesucht. Die Ermittlungen dauern an.