Shanghai, 15. April. Das Sozialforschungszentrum der Shanghai University of Finance and Economics (SUFE) sowie weitere Institutionen haben heute die „Sozioökonomischen Indexreihen für Shanghai für das erste Quartal 2026“ veröffentlicht. Die Indizes zeigen, dass der Shanghaier Verbrauchervertrauensindex in diesem Quartal bei 93,0 Punkten liegt, ein Anstieg um 2,4 Punkte. Der Anlegervertrauensindex liegt bei 123,8 Punkten, ein Plus von 6,5 Punkten – es ergibt sich eine beidseitige Erholung.
Diese Indexreihe umfasst die Vertrauensindizes für Verbraucher und Anleger. Der Verbrauchervertrauensindex setzt sich aus dem Bewertungsindex (aktuelle Wirtschaftslage) und dem Erwartungsindex (Zukunftsaussichten) zusammen. Der Anlegervertrauensindex besteht aus vier Kernindizes. Alle Indizes verwenden 100 Punkte als Gleichgewichtspunkt.
Im Vergleich zum Vorquartal hat sich der Verbrauchervertrauensindex deutlich erholt. Der Bewertungsindex liegt bei 93,2 Punkten (+3,1 Punkte); der Erwartungsindex bleibt mit 92,6 Punkten weitgehend stabil. In den einzelnen Dimensionen zeigt der Einkommenserwartungsindex mit 106,2 Punkten einen deutlichen Anstieg von 3,4 Punkten. Der Einkommensbewertungsindex liegt leicht unter dem Basiswert und ist weitgehend stabil, was auf eine schrittweise Erholung der Haushaltsfinanzen hindeutet. Die Indizes für Beschäftigungserwartung und -bewertung zeigten kaum Veränderungen, was auf eine stabile Beschäftigungszuversicht hinweist. Der Kaufbereitschaftsindex stieg sprunghaft um 6,7 Punkte auf 88,1 Punkte. Besonders hervorzuheben ist der Index für den Zeitpunkt des Kaufs langlebiger Haushaltsgüter, der um 7,0 Punkte auf 109,5 Punkte nach oben schnellte. Der Index für den Zeitpunkt des Immobilienkaufs erholte sich stark um 10,5 Punkte, und der Index für den Autokauf stieg ebenfalls merklich um 2,7 Punkte. Dies deutet auf eine deutliche Verbesserung der Bereitschaft der Verbraucher hin, hochwertige Güter zu kaufen.
Die Indizes zeigen, dass der Shanghaier Anlegervertrauensindex im ersten Quartal 2026 123,8 Punkte erreichte und sowohl im Quartalsvergleich als auch im Jahresvergleich gestiegen ist, was ihn in den optimistischen Bereich bringt. Der Index für das Vertrauen in das Investitionsumfeld erholte sich spürbar, wobei die Bewertungen von Unternehmern, institutionellen Anlegern und Privatanlegern gleichermaßen stiegen. Auf makroökonomischer Ebene wurden Maßnahmen wie die Wachstumsstabilisierung fortgesetzt, was positive Signale aussendete und die Markterwartungen stabilisierte. Im Hinblick auf den Markt schreiten Maßnahmen zur Konsumförderung und andere Initiativen voran, was zu einer Verbesserung der Bewertung des Investitionsumfelds durch Unternehmen und Privatpersonen führt. Strukturell hat sich das Vertrauen institutioneller Anleger stark erholt, ihre Zustimmungswerte sind gestiegen.
Analysen weisen darauf hin, dass der Shanghai-Markt trotz anhaltender Turbulenzen in der internationalen Lage und des Drucks durch den inländischen wirtschaftlichen Wandel weiterhin eine starke Widerstandsfähigkeit zeigt. Der deutliche Anstieg des Kaufbereitschaftsindex ist ein wichtiges Signal für die Erholung des Verbrauchervertrauens und die Erwärmung der Markterwartungen.