Peking, 27. März – Wie aus dem Amt für Ökologie und Umwelt der Stadt Peking bekannt wurde, hat der Ständige Ausschuss des 16. Pekinger Volkskongresses auf seiner 23. Sitzung am 26. März den Bericht der Stadtregierung über den Umweltzustand und die Erfüllung der Umweltschutzziele für das Jahr 2025 sowie über die umfassende Förderung einer grünen und kohlenstoffarmen Entwicklung geprüft. Im Jahr 2025 setzte Peking die Strategie „Grünes Peking“ konsequent um und koordinierte Maßnahmen zur Emissionsreduzierung, Schadstoffbekämpfung, Grünflächenvergrößerung und Wachstumsförderung. In der Folge verbesserte sich die ökologische und umweltbezogene Qualität der Stadt umfassend und deutlich.

Dem Bericht zufolge hat sich die Luftqualität Pekings bemerkenswert verbessert. Im vergangenen Jahr sank die durchschnittliche jährliche Konzentration von Feinstaub (PM2,5) erstmals unter die Marke von 30 Mikrogramm pro Kubikmeter und erreichte 27,0 Mikrogramm – ein Rückgang von 11,5 % im Vergleich zum Vorjahr und der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Zahl der Tage mit guter Luftqualität stieg auf 311, was erstmals einen Anteil von über 80 % des Jahres ausmacht. Damit sind blauer Himmel und frische Luft in Peking zur Normalität geworden.

Im Kampf für saubere Luft trieb Peking die Elektrifizierung von Fahrzeugen und Maschinen voran. Die Zahl der Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen stieg weiter an, und der Anteil emissionsfreier mobilen Arbeitsmaschinen erreichte 45 %. Unternehmen wurden zu umweltfreundlicheren Praktiken ermutigt; insgesamt wurden 1.803 Betriebe als „grüne Unternehmen“ ausgezeichnet, was einer Quote von 39,7 % entspricht. Die Stadt verbesserte zudem das städtische Feinmanagement und förderte den Einsatz von 26 vollständig geschlossenen Luftkuppeln für Baugruben.

Die Qualität der Wasserumwelt hat sich weiter verbessert. Die Wasserqualität der wichtigsten zentralen Trinkwasserquellen, wie dem Miyun-Stausee und dem Huairou-Stausee, blieb stabil und entsprach den nationalen Standards. Bei den 37 staatlich überwachten Messstellen erreichte der Anteil von Gewässern der Klasse III oder besser 100 %; Gewässer der schlechtesten Klasse V wurden dynamisch eliminiert.

Darüber hinaus erreichte die Waldbedeckungsrate in Peking 45 %, und die Stadt veröffentlichte ihr erstes Weißbuch zum Thema „Erhalt der biologischen Vielfalt in Peking“. Der Aufbau einer Gartenstadt wurde beschleunigt; die Gesamtzahl der Parks stieg auf 1.136. Im Bereich des nachhaltigen ökologischen Schutzes führte Peking erstmals einen Ausgleich und Kompensation auf Grundlage des Werts von Ökosystem-Regulierungsdienstleistungen (GEP-R) und dem regionalen BIP durch. Dies stärkte den Schwung für eine grüne Entwicklung in den ökologischen Schutzgebieten weiter.

Um die grüne und kohlenstoffarme Entwicklung umfassend voranzutreiben, erließ und implementierte Peking Richtlinien für ein Dual-Control-System für Kohlenstoffemissionen und koordinierte Maßnahmen zur Energieeinsparung, Grünflächenvergrößerung, Gasreduzierung, Ölreduzierung und Kohlesäuberung. Der Stadt gelang es, den nationalen Markt für den freiwilligen Handel mit Kohlenstoffminderungszertifikaten (CCER) stabil zu betreiben. Der kohlenstoffarme Anreizmechanismus („Carbon Inclusion“) wurde vertieft; das Fallbeispiel „Beijing MaaS Urban Green Travel“ wurde in die Sammlung der weltweit besten Praktiken für nachhaltigen Verkehr aufgenommen.

In Schlüsselbereichen wie Energie, Industrie und Verkehr überstieg der von außen bezogene Grünstrom Pekings 44 Milliarden Kilowattstunden. Der Anteil des Verbrauchs erneuerbarer Energien am Gesamtverbrauch lag bei über 19 %. Die Stadt etablierte insgesamt 182 nationale „Grüne Fabriken“ und 30 Unternehmen für grünes Lieferkettenmanagement. Es wurde eine grüne Transportkette aufgebaut, die „Schienenverkehr + emissionsfreie Lkw“ kombiniert. Der Energie- und Wasserverbrauch sowie die Kohlenstoffemissionen pro 10.000 Yuan BIP sanken weiterhin im Jahresvergleich, was die Qualität und Effizienz der Entwicklung der Hauptstadt weiter steigerte.

In diesem Jahr wird Peking die umfassende grüne Transformation der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung beschleunigen, den Kampf gegen die Umweltverschmutzung weiter vertiefen und gemeinsam an einem schönen blauen Himmel arbeiten – mit Fokus auf der Elektrifizierung von Fahrzeugen und Maschinen sowie der Erhöhung des „Grünanteils“ in Unternehmen. Gemäß dem Prinzip der „Drei-Wasser-Koordination“ (Wasserschutz, -management und -einsparung) wird die Stadt die Verbesserung der Qualität der Wasserökologie konsolidieren, den Abbau von Defiziten im Umweltinfrastrukturausbau in ländlichen Gebieten beschleunigen und den Aufbau einer „Zero-Waste-City“ in der gesamten Region vorantreiben.

Im Bereich der grünen und kohlenstoffarmen Entwicklung wird Peking den Umfang des extern bezogenen Grünstroms weiter ausbauen und aktiv lokale neue sowie erneuerbare Energien entwickeln. Die Stadt wird den Aufbau des Kohlenstoffmarktes vertiefen und die Anwendungsszenarien für den kohlenstoffarmen Anreizmechanismus erweitern. Der Schutz der biologischen Vielfalt wird gestärkt, der Aufbau der Gartenstadt vorangetrieben und der Fokus auf die Steigerung des Werts ökologischer Produkte gelegt. Peking wird den Aufbau der Peking-Tianjin-Hebei-Region zu einer Pilotzone für den Aufbau eines „Schönen China“ beschleunigen. Schwerpunkte sind Pionieraufgaben wie die Verbesserung der Umweltqualität und die grüne, kohlenstoffarme Transformation sowie die Einrichtung von Demonstrationszonen für die Synergie von Schadstoff- und Emissionsreduzierung und ökologischer Sanierung.