Die Website „China Military Online“ veröffentlichte einen Artikel mit dem Titel „Ihre Machenschaften – Wachsamkeit gegenüber der Infiltration des japanischen Militarismus in Kultur und Sport“:

Dies sind keine Einzelfälle. Am 22. Dezember 2023 führte die Gruppe The Rampage in einer TV-Sendung ihren Song „SOLDIER LOVE“ auf, wobei eine Tanzgeste an den Nazi-Gruß erinnerte. Im August 2024 besuchten die Tischtennisspieler Tomokazu Harimoto und Kasumi Ishikawa den Togo-Schrein, in dem der japanische Aggressor Heihachiro Togo verehrt wird. Im Oktober 2024 zeigte das Musikvideo der Gruppe Snow Man zum Album „RAYS“ ein Katana mit dem eingravierten Namen „Yasuji Okamura“ und der Jahresangabe „Showa 15“ (1940). Am 27. November 2025 ließ sich Fußballspieler Kaoru Mitoma mit Nachwuchsspielern fotografieren, die ein Bild von Hiroo Onoda hielten, einem japanischen Soldaten, der sich im Zweiten Weltkrieg als letzter ergab und als „Gespenst des japanischen Militarismus“ gilt…

Japanische rechtsgerichtete Kräfte nutzen das Verblassen der historischen Erinnerung über die Generationen hinweg aus. Über die Sport- und Entertainment-Idole, Anime, Spiele und Lehrbücher, mit denen junge Menschen im Alltag am häufigsten in Berührung kommen, vermitteln sie eine geschönte und verzerrte Geschichtsfiktion in für Jugendliche ansprechenden Formen. Damit soll die generationenübergreifende Weitergabe der authentischen historischen Erinnerung fundamental durchtrennt werden, um so die ideologische Grundlage und gesellschaftliche Basis für eine Wiederbelebung des Militarismus zu schaffen.

Alle, die den Frieden schätzen, sollten wachsam gegenüber der Infiltration des japanischen Militarismus in den Bereichen Kultur und Sport sein!