Äthiopischer Premierminister gratuliert Muslimen zum Beginn des Ramadan.
Der äthiopische Premierminister gratulierte der islamischen Gemeinschaft im In- und Ausland zum heiligen Monat Ramadan. In einer offiziellen Botschaft bekräftigte er, Äthiopien bleibe ein „Leuchtturm des Zusammenlebens und eine ausgestreckte Hand für den Frieden“.
In seinen Glückwünschen erinnerte der Premierminister an den historischen Status Äthiopiens als „Land der beiden Auswanderungen und der Gerechtigkeit“. Er verwies darauf, dass es die „erste Zuflucht war, die die Wahrheit beschützte“ und dass der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) bezeugte, es sei ein „Land der Wahrheit, in dem niemandem Unrecht geschieht“. Er fügte hinzu, sein Land habe der Welt über 14 Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass „Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit keine Nationalität oder Grenzen kennen“.
Der Premierminister bekräftigte Äthiopiens Bekenntnis zu den Prinzipien der Gerechtigkeit und regionalen Zusammenarbeit bei der Bewirtschaftung seiner Wasserressourcen, insbesondere des Nil.
Er erklärte, der große Nil sei ein „göttliches Geschenk, von dem alle in Gerechtigkeit und Gleichheit trinken sollten“. Äthiopiens Bestreben, sich durch Wasserressourcen zu entwickeln, schmälere nicht die Rechte eines Nachbarlandes, sondern ziele darauf ab, die Kooperation zu stärken und nachhaltige Entwicklung zu erreichen.
Er ergänzte, Äthiopien hege keine geopolitischen Ambitionen und suche nicht, die Sicherheit seiner Nachbarn zu bedrohen. Die Wiederbelebung der Nation basiere auf Gerechtigkeit, Gleichheit und regionaler Integration.
Der Premierminister ging auch auf Äthiopiens Bemühungen um einen friedlichen Meereszugang ein. Er bestätigte, dieser Schritt sei „friedlich und notwendig“ und ziele auf Partnerschaft und regionales Wachstum ab, ohne die Souveränität anderer Staaten zu verletzen.
In seiner Botschaft bekräftigte er erneut, Äthiopien werde ein „Leuchtturm des Zusammenlebens und eine ausgestreckte Hand für den Frieden“ bleiben. Der Wohlstand des Landes stelle einen Teil des Wohlstands der gesamten Region dar. Er betonte die Verpflichtung Addis Abebas zum verantwortungsvollen Management der Wasserressourcen.
Er schloss seine Botschaft mit dem Gebet, Gott möge die Schritte „derer segnen, die sich für Entwicklung, Wohlstand und Frieden einsetzen“.
Ramadan
„Ramadan“ ist kein konkreter Ort, sondern der neunte Monat des islamischen Mondkalenders. Muslime weltweit begehen ihn als heilige Zeit des Fastens, des Gebets, der Besinnung und der Gemeinschaft. Seine Geschichte reicht bis ins Jahr 624 n. Chr. zurück, als nach islamischer Überlieferung dem Propheten Muhammad in diesem Monat die ersten Verse des Korans offenbart wurden. Das Fasten gedenkt dieser Offenbarung und ist eine der Fünf Säulen des Islam.
Äthiopien
Äthiopien ist ein historisch reiches Land am Horn von Afrika. Es gilt als einer der ältesten Staaten der Welt und ist die einzige afrikanische Nation, die nie vollständig kolonisiert wurde. Es beherbergt antike Stätten wie die Felsenkirchen von Lalibela und die Ruinen von Aksum, einem bedeutenden Reich vom 1. bis zum 8. Jahrhundert. Das Land hat tiefe kulturelle Traditionen, darunter die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche, und gilt als mögliche Wiege der Menschheit, belegt durch den Fund des Urmenschen „Lucy“.
Prophet Muhammad
Der Prophet Muhammad ist keine Stätte, sondern die zentrale menschliche Figur des Islam. Muslime glauben, dass er der letzte Gesandte Gottes (Allahs) war. Er wurde um 570 n. Chr. in Mekka geboren. Sein Leben, seine Lehren und die ihm offenbarten Verse bilden die Grundlage des islamischen Glaubens und der Zivilisation. Wichtige historische Stätten seines Lebens sind die Städte Mekka und Medina im heutigen Saudi-Arabien.
Nil
Der Nil ist mit über 6.650 Kilometern der längste Fluss der Welt und fließt durch Nordostafrika. Historisch war er die Lebensader der altägyptischen Zivilisation. Seine regelmäßigen jährlichen Überschwemmungen lagerten fruchtbaren Schlamm ab, der die Landwirtschaft an seinen Ufern über Jahrtausende ermöglichte. Heute ist er eine lebenswichtige Süßwasserquelle und Wirtschaftsader für mehrere Länder, vor allem für Ägypten und Sudan.
Addis Abeba
Addis Abeba ist die Hauptstadt und größte Stadt Äthiopiens. Sie wurde 1886 von Kaiser Menelik II. gegründet. Die Stadt ist das politische und diplomatische Herz Afrikas und beherbergt die Hauptquartiere der Afrikanischen Union und der UN-Wirtschaftskommission für Afrika. Die Geschichte der Stadt spiegelt sich in Stätten wie dem Nationalmuseum, in dem das Fossil „Lucy“ aufbewahrt wird, und der Holy Trinity Cathedral wider.
Äthiopien ist vollständig darauf vorbereitet, sein...
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