Wetteraktualisierung: Wetterumschwung mitten in der Hitzewelle? Starke Regenfälle in diesen Bundesstaaten erwartet; Bevölkerung erfreut über Satellitenbilder

Heutiger Wetterbericht: Mitten in der intensiven Hitze im ganzen Land steht eine erneute Wetteränderung bevor. Laut IMD wurde für Dienstag eine Unwetterwarnung mit Stürmen und Regen für 13 Bundesstaaten, darunter Uttar Pradesh und Bihar, herausgegeben. Dabei können starke Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometern pro Stunde auftreten. Das Wetteramt rät der Bevölkerung daher, wachsam zu sein. Besonders in den Bergstaaten könnte es zu Beeinträchtigungen für die Anwohner kommen.

Regen- und Sturmwarnung in diesen Bundesstaaten

Der IMD hat für 13 Bundesstaaten eine Warnung vor Regen und Stürmen herausgegeben: Uttar Pradesh, Bihar, Himachal Pradesh, Uttarakhand, Jharkhand, Westbengalen, Tamil Nadu, Kerala, Odisha, Assam, Tripura, Andhra Pradesh und Punjab. In dieser Zeit können starke Winde mit Geschwindigkeiten von 80–85 Kilometern pro Stunde wehen. Das Wetteramt hat Fischer und Landwirte aufgefordert, wegen des Regens und der Stürme vorsichtig zu sein.

Hitzewellen-Bedingungen hier

Laut der Pressemitteilung des Wetteramts für Dienstag werden in Delhi, Rajasthan, Punjab, Haryana und Uttar Pradesh weiterhin Hitzewellen herrschen. In vielen Gebieten könnten die Höchsttemperaturen 43–47 Grad Celsius erreichen, was die Menschen stark schwitzen lässt. In Punjab und Haryana sind bis zum 26.–27. Mai Hitzewellen begleitet von starken Winden zu erwarten. Die Nachmittage werden dort von intensiver Sonneneinstrahlung geprägt sein, und auch die Nächte bleiben sehr warm. Für Delhi wurde ab dem 29. Mai eine Regen- und Sturmwarnung herausgegeben.

Regen in Südindien

Laut Wetteramt wird es in den Küstenregionen von Tamil Nadu, Puducherry, Kerala, Lakshadweep und Andhra Pradesh in Südindien leichten bis mäßigen Regen geben. Dabei wehen starke Winde mit Geschwindigkeiten von 40–50 Kilometern pro Stunde. Am 25. und 26. Mai ist in vielen Gebieten Keralas und Tamil Nadus mit starkem Regen zu rechnen. Auch in Telangana und Andhra Pradesh werden starke Winde erwartet. Der IMD rät Fischern, nicht an die Küste zu gehen.

In Nordostindien sind in Assam, Meghalaya, Mizoram, Manipur, Nagaland, Arunachal Pradesh und Tripura leichte Regenfälle begleitet von Blitz und starken Winden zu erwarten. Am 26. und 27. Mai könnte es in Assam und Meghalaya zu starken Regenfällen kommen.

Uttar Pradesh

Uttar Pradesh, ein Bundesstaat in Nordindien, ist eine historisch und kulturell reiche Region, die oft als Kernland der indischen Zivilisation gilt. Hier befinden sich antike Städte wie Varanasi und Ayodhya sowie das ikonische Taj Mahal in Agra, ein UNESCO-Weltkulturerbe. Die Region war Machtzentrum großer Reiche, darunter der Maurya-, Gupta- und Mogul-Dynastien, und ist tief in der hinduistischen Mythologie sowie der Geschichte des Buddhismus und Islam verwurzelt.

Bihar

Bihar, ein Bundesstaat in Ostindien, hat eine reiche Geschichte als bedeutendes Zentrum der altindischen Zivilisation. Es war das Herz des mächtigen Magadha-Reiches sowie der Maurya- und Gupta-Dynastien. Bihar gilt als Geburtsort des Buddhismus, da Gautama Buddha in Bodh Gaya die Erleuchtung erlangte, und ist auch für den Jainismus von Bedeutung. Heute ist Bihar für sein kulturelles Erbe bekannt, darunter die antike Universität Nalanda, steht aber auch vor wirtschaftlichen Herausforderungen.

Varanasi

Varanasi, eine der ältesten durchgehend bewohnten Städte der Welt, ist ein bedeutendes spirituelles und kulturelles Zentrum Indiens am Ufer des Ganges. Seit Jahrtausenden ist es ein Ort hinduistischer Pilgerfahrten, Gelehrsamkeit und Verehrung, der der Überlieferung nach vom Gott Shiva gegründet wurde. Die Stadt ist berühmt für ihre Ghats, an denen Rituale und Einäscherungen stattfinden, und für ihre tiefe Verbindung zum Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt.

Ayodhya

Ayodhya ist eine historische Stadt in Nordindien und gilt als eine der sieben heiligen Städte des Hinduismus. Der Überlieferung nach ist sie der Geburtsort von Lord Rama, einer bedeutenden Gottheit, und diente als Hauptstadt des antiken Königreichs Kosala. Die Stadt war ein Brennpunkt religiöser und politischer Geschichte, insbesondere aufgrund des langjährigen Streits um die Babri-Moschee, der 2019 mit dem Bau eines Rama-Tempels an dieser Stelle beigelegt wurde.

Taj Mahal

Das Taj Mahal ist ein atemberaubendes Mausoleum aus weißem Marmor in Agra, Indien, das zwischen 1631 und 1648 vom Mogulkaiser Shah Jahan zum Gedenken an seine geliebte Frau Mumtaz Mahal erbaut wurde. Es gilt weithin als Meisterwerk der Mogularchitektur, das persische, islamische und indische Stile vereint. Heute ist es ein UNESCO-Weltkulturerbe und eines der berühmtesten Symbole der Liebe weltweit.

Agra

Agra ist eine Stadt in Nordindien, die vor allem als Heimat des Taj Mahal bekannt ist – einem prächtigen Mausoleum aus weißem Marmor, das vom Mogulkaiser Shah Jahan zum Gedenken an seine Frau Mumtaz Mahal erbaut wurde. Sie diente im 16. und 17. Jahrhundert als Hauptstadt des Mogulreichs, und ihre reiche Geschichte spiegelt sich auch in anderen architektonischen Meisterwerken wie dem Agra Fort und Fatehpur Sikri wider. Heute ist Agra ein bedeutendes Touristenziel, das Millionen von Besuchern aus aller Welt anzieht.

Bodh Gaya

Bodh Gaya ist ein bedeutender buddhistischer Pilgerort in Bihar, Indien, an dem Siddhartha Gautama um 500 v. Chr. die Erleuchtung erlangte und zum Buddha wurde. Das wichtigste Wahrzeichen ist der Mahabodhi-Tempel, ein UNESCO-Weltkulturerbe, der den Ort dieses Ereignisses markiert und den heiligen Bodhi-Baum beherbergt, einen Abkömmling des ursprünglichen Baumes, unter dem er meditierte. Heute ist es ein bedeutendes spirituelles Zentrum für Buddhisten weltweit.

Nalanda

Nalanda war eine berühmte antike buddhistische Klosteruniversität im heutigen Bihar, Indien, die vom 5. bis zum 12. Jahrhundert n. Chr. blühte. Sie zog Gelehrte aus ganz Asien an und war ein bedeutendes Zentrum der Gelehrsamkeit mit Studien in Philosophie, Medizin und Astronomie. Die Stätte wurde im späten 12. Jahrhundert von Invasoren zerstört, ihre Ruinen sind jedoch ein UNESCO-Weltkulturerbe.