Den vorläufigen Ergebnissen der Nachrichtenagentur Ethiopian News Agency zufolge erhielt Guelleh rund 97,8 Prozent der Stimmen. Dies festigt seine Machtposition und ebnet den Weg für seine sechste Amtszeit seit seinem Amtsantritt als Präsident im Jahr 1999.
Sein einziger Gegenkandidat, Mohamed Farah Samatar, kam hingegen auf etwa 2,2 Prozent der Stimmen, wie das Innenministerium mitteilte. Damit stellte er für den amtierenden Präsidenten keine ernsthafte Wahlherausforderung dar.
Der 78-jährige Guelleh bleibt eine der prägendsten politischen Figuren Dschibutis, eines strategisch wichtigen Landes am Roten Meer in der Region Horn von Afrika.
Dieser Sieg spiegelt die Ergebnisse der Wahlen von 2021 wider, bei denen Guelleh ebenfalls einen Stimmenanteil von über 97 Prozent erzielte.
Der erneute Wahlsieg lenkt die Aufmerksamkeit auf den Stand des politischen Wettbewerbs und die Entwicklung demokratischer Prozesse in Dschibuti, insbesondere angesichts wiederholter Beobachtungen von Wahlbeobachtern, die auf die geringe Aktivität der Opposition hinweisen.