MANILA, Philippinen — Vizepräsidentin Sara Duterte hat ihren akademischen Werdegang verteidigt und gleichzeitig Abgeordnete kritisiert, die ihrer Meinung nach am vorvergangenen Tag im Justizausschuss des Repräsentantenhauses einen „Scheinprozess“ gegen sie durchgeführt hätten.
In einer Stellungnahme wies Duterte die Behauptungen von Ramil Madriaga zurück, wonach sie beim Abschluss des Jurastudiums Hilfe benötigt habe.
Laut Vizepräsidentin Sara: „Ich habe mein Studium aus eigener Kraft abgeschlossen. Mir war ein erfülltes Leben wichtiger als akademische Höchstleistungen. Ich habe nie eine Professorin oder einen Professor um besondere Notenvergünstigungen gebeten, da das Mindestmaß problemlos zu erreichen war. Gegen mich wurde niemals eine Beschwerde wegen Unhöflichkeit oder Gewalt gegenüber anderen Studierenden am [San Sebastian College – Recoletos College of Law] eingereicht.“
Sie zeigte sich zudem stolz auf ihre akademischen Leistungen und betonte, dass sie im Mai 2005 ihren Abschluss gemacht und im September desselben Jahres das Staatsexamen abgelegt habe.
Sie habe die Anwaltsprüfung beim ersten Versuch bestanden und einen Notendurchschnitt von 80 Punkten erreicht, was über der Mindestbestehensgrenze liege.
Die Vizepräsidentin stellte zudem die Glaubwürdigkeit ihrer Ankläger infrage und bezeichnete Madriaga als „durchgefallenen Prüfling“ und „Entführungsverdächtigen“.