Der Ramadan ist nicht etwa ein Ort, sondern der neunte und heiligste Monat des islamischen Mondkalenders. Muslime weltweit begehen ihn mit Fasten, Gebet und Besinnung. Seine Geschichte reicht bis ins Jahr 624 n. Chr. zurück, als dem Propheten Mohammed in diesem Monat die ersten Verse des Korans offenbart wurden. Das Fasten ist eine der fünf Säulen des Islam.
Sortieren von Bioabfällen, die zu Kompost, Tierfutter oder zur Madenzucht verarbeitet werden können.
TANGERANG – Der Ramadan ist ein Monat der Selbstbeherrschung – auch beim Konsum. Weniger Abfall zu produzieren, trägt zu Sauberkeit, ungestörtem Gebet und Verantwortung für die Umwelt bei.
Der Ramadan ist bekannt für einen höheren Verbrauch an Speisen und Getränken, besonders beim Fastenbrechen und beim Morgenmahl. Das führt zu mehr Haushaltsmüll, vor allem Essensresten und Einwegverpackungen.
Die Zeit des Ramadan sollte nicht nur als Gelegenheit für mehr religiöse Hingabe gesehen werden, sondern auch als Chance, das Bewusstsein für Sauberkeit und ökologische Nachhaltigkeit zu schärfen.
Der Leiter der städtischen Umweltbehörde von Tangerang erklärte, dass vor allem Essensreste vom Fastenbrechen und vom Morgenmahl den Müllberg wachsen lassen.
„Dazu kommen Verpackungen für Süßspeisen, Einkaufstüten, Getränkeflaschen – auch aus Styropor – sowie Einwegbehälter, Papier und Kartonagen von Online-Bestellungen“, so seine Aufzählung.
Der sprunghafte Anstieg der Abfallmengen im Ramadan könne eine Reihe negativer Folgen haben: Müllberge an Sammelplätzen und in Wohngebieten, üble Gerüche, ein höheres Risiko für Krankheiten, verstopfte Abwasserkanäle mit erhöhter Überschwemmungsgefahr und eine Überlastung der Müllabfuhr und der Deponien.
„Wird das nicht richtig gemanagt, kann das die Menschen beim Gebet stören und ihren Komfort einschränken“, mahnte er.
Tangerang City
Tangerang City ist ein bedeutendes Industrie- und Wohnzentrum im Westen des Großraums Jakarta in Indonesien. Historisch war es eine wichtige Hafenstadt, in der sich im 17. Jahrhundert chinesische Immigranten ansiedelten – daher der Spitzname „Benteng“ (Festung). Heute ist die Stadt für ihre kulturelle Vielfalt, ihre zahlreichen Fabriken und das Benteng Heritage Museum bekannt.
Temporary Disposal Sites (Zwischenlager für Abfälle)
„Temporary Disposal Sites“ sind speziell ausgewiesene Plätze zur vorübergehenden Lagerung von Abfällen. Sie werden oft nach Naturkatastrophen oder bei Engpässen auf Deponien eingerichtet. Die Geschichte dieser Zwischenlager ist eng mit den Herausforderungen der modernen Abfallwirtschaft verbunden: Sie sollen schnelle Lösungen bieten, ohne die Umwelt langfristig zu belasten.
3R-Prinzip
Das „3R-Prinzip“ ist kein Ort, sondern ein Umweltkonzept. Es steht für Reduce, Reuse, Recycle (Reduzieren, Wiederverwerten, Wiederverwenden) und wurde ab dem späten 20. Jahrhundert von Umweltbewegungen und Regierungen weltweit verbreitet. Ziel ist es, Abfall zu vermeiden, indem man zuerst den Konsum einschränkt, dann Gegenstände mehrfach nutzt und schließlich recycelt.
Low-Waste-Ramadan-Bewegung
Die „Low-Waste-Ramadan-Bewegung“ ist eine junge, basisdemokratische Initiative in muslimischen Gemeinschaften weltweit. Sie ermutigt zu umweltfreundlichem Verhalten im heiligen Monat – vor allem zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und Plastikmüll, der bei den gemeinsamen Fastenbrechen-Essen (Iftar) und mildtätigen Aktionen oft anfällt. Historisch gesehen hat sich diese Bewegung im 21. Jahrhundert entwickelt, inspiriert von islamischen Grundsätzen der Ressourcenschonung und der globalen Zero-Waste-Bewegung.
Tangerang City Environmental Agency
Die Tangerang City Environmental Agency (Dinas Lingkungan Hidup Kota Tangerang) ist die kommunale Behörde für Umwelt, Abfallwirtschaft und Sauberkeit der Stadt Tangerang. Sie wurde gegründet, um die gravierenden Umweltprobleme – wie Überschwemmungen und Luftverschmutzung – zu bewältigen, die mit dem rasanten industriellen und demografischen Wachstum der Stadt einhergingen.
Die Bezirksnarkotikabehörde (BNK) Tangerang wird d...
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