Trump: Iran-Konflikt steht „kurz vor dem Ende“

US-Präsident Trump erklärte in einem Interview mit US-amerikanischen Medien am 14. April, der Iran-Konflikt stehe „kurz vor seinem Ende“.

Trump wurde an diesem Tag von einem Reporter des Senders Fox News Channel interviewt. Der Reporter fragte, warum er immer wieder sage, „der Krieg sei vorbei“. Trump antwortete: „Ich denke, der Iran-Konflikt nähert sich seinem Ende. Ja, ich meine, ich glaube, es ist sehr nah daran, vorbei zu sein.“

US-Medien: Vance soll bei erneuten Gesprächen wieder die Delegation anführen

Laut einem Bericht vom 14. April wird erwartet, dass US-Vizepräsident Vance im Falle einer zweiten Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran erneut die amerikanische Delegation anführt.

Der Bericht zitiert eingeweihte Kreise, wonach auch Trumps Sondergesandter Witkoff und sein Schwiegersohn Kushner voraussichtlich an den Verhandlungen teilnehmen werden. Laut den Quellen hat Trump diesen drei Personen die Aufgabe übertragen, einen diplomatischen Weg zur Beendigung des Krieges zu finden, und vertraut nach wie vor darauf, dass sie diese Mission erfüllen. Seit dem Abschluss der ersten Gesprächsrunde vergangenes Wochenende hätten Vance, Witkoff und Kushner den Kontakt zu iranischen Beamten und Vermittlern aufrechterhalten.

Trump deutete in seinem Interview mit US-Medien am 14. April an, dass die USA und der Iran innerhalb der nächsten zwei Tage möglicherweise an den Verhandlungstisch in Pakistan zurückkehren könnten.

Zuvor hatten US-Medien am 13. April berichtet, dass die USA und der Iran weiterhin in Kontakt stünden und die Trump-Regierung Details für ein zweites persönliches Treffen diskutiere.

Iranische Medien: Iran und USA könnten Gespräche wieder aufnehmen

Laut einem Bericht vom 15. April könnten die iranische und die US-Delegation später in dieser Woche die Verhandlungen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad wieder aufnehmen.

Die US-amerikanische und die iranische Delegation hatten am 11. April Gespräche in Islamabad, Pakistan, begonnen. Diese endeten am Morgen des 12. April ohne Einigung. Die iranische Seite erklärte, die Gespräche hätten in einer „Atmosphäre des Misstrauens und des Argwohns“ stattgefunden, wobei es bei zwei oder drei wichtigen Themen Uneinigkeit gegeben habe. Die US-Seite erklärte, sie habe ihre eigenen „roten Linien“ klar dargelegt, die iranische Seite habe die Bedingungen der USA jedoch nicht akzeptiert.