Die Regierung hat bestätigt, dass die Homeoffice-Regelung (WFH) für Beamte und Angestellte in der Privatwirtschaft beschlossen wurde.
Die offizielle Bekanntgabe wartet jedoch noch auf eine Weisung von Präsident Prabowo Subianto, bevor sie der Öffentlichkeit mitgeteilt wird.
Der Finanzminister erklärte, dass der Plan später vom Koordinierenden Minister für Wirtschaftsfragen bekannt gegeben werde.
„Es ist entschieden, es wird später bekannt gegeben, nicht von mir, später vom Koordinierenden Minister für Wirtschaftsfragen“, sagte er.
Er erläuterte, dass diese Homeoffice-Politik Teil der vom Staat vorbereiteten Energieeffizienzmaßnahmen sei, insbesondere um den Kraftstoffverbrauch angesichts einer angespannten globalen Lage zu drosseln.
Gleichwohl werde die Regierung die Auswirkungen auf die nationale Wirtschaftstätigkeit weiter berücksichtigen.
Der Innenminister sagte derweil, dass die Ergebnisse der Gespräche über Homeoffice zunächst Präsident Prabowo berichtet werden müssten.
Erst nach direkter Anweisung des Präsidenten werde die Maßnahme offiziell verkündet.
„Das Ergebnis des gestrigen Treffens muss dem Präsidenten noch vorgetragen werden. Sobald es eine Weisung des Präsidenten gibt, wird es offiziell bekannt gegeben“, so der Minister.
Er gab an, die Regierung habe ein längeres Treffen abgehalten, um das Modell der Homeoffice-Umsetzung zu besprechen.
Dabei zog die Regierung auch die Erfahrungen aus der Covid-19-Pandemie heran, einschließlich der Effektivität der Arbeit von zu Hause für den Staatsapparat.
Ihm zufolge wird ein Schema von einem Homeoffice-Tag pro Woche als nicht störend für den Regierungsablauf angesehen, insbesondere wenn es maßvoll und selektiv angewendet wird.
Zuvor hatte auch der Staatssekretärsminister erwähnt, dass die Homeoffice-Regelung noch ausgearbeitet werde, und zwar als Teil von Sparmaßnahmen angesichts globaler Dynamiken, einschließlich der Auswirkungen steigender Weltölpreise durch Konflikte im Nahen Osten.
„Wie vom Präsidenten in der Plenarsitzung des Kabinetts dargelegt, formulieren wir mehrere politische Maßnahmen, um damit zu beginnen, dass wir alle zusammenarbeiten müssen, um unsere Arbeit effizienter zu gestalten“, sagte er.
Er bestätigte jedoch, dass diese Politik nicht mit Fragen der Kraftstoffversorgung zusammenhänge.
Die Regierung stellt sicher, dass die nationalen Kraftstoffvorräte gesichert sind, während die Einführung von Homeoffice eher darauf abzielt, den Energieverbrauch zu unterdrücken, insbesondere den Kraftstoffkonsum durch die tägliche Mobilität der Arbeitnehmer.
Das derzeit geprüfte Schema sieht die Einführung von Homeoffice für mindestens einen Tag pro Woche vor.
Diese Regelung wird jedoch nicht für alle Sektoren gelten. Eine Reihe von Bereichen, die direkten Kontakt erfordern, wie öffentliche Dienstleistungen, Industrie und Handel, sollen voraussichtlich ausgenommen bleiben.
Die Regierung deutete auch an, dass die Umsetzung von Homeoffice für Behörden wahrscheinlich verpflichtend sein wird, während sie für die Privatwirtschaft eher in Form von Empfehlungen oder Anpassungen nach den Bedürfnissen jedes Unternehmens erfolgen wird.
Andererseits hatte die Regierung bereits während der Rückreisewelle nach dem Eid al-Fitr-Fest eine „Work-from-Anywhere“-Politik (WFA) umgesetzt.
Ersten Simulationen zufolge könnte diese Maßnahme den Kraftstoffverbrauch um etwa 20 Prozent senken, auch wenn es sich dabei noch um eine vorläufige Schätzung handelt.