Krasnodar. Ab dem 17. Februar kommt es auf der Autobahn M-4 „Don“ in der Nähe der Fadejewski-Überführung zu Verkehrsumleitungen. Wie die Verkehrs- und Straßeninfrastrukturbehörde der Stadt mitteilte, stehen die Änderungen im Zusammenhang mit der Fortsetzung der groß angelegten Sanierung der Brücke.
In dieser Phase ist der Abriss des verbliebenen Teils der alten Überführung sowie der Beginn der Bohrpfahlarbeiten für einen neuen Brückenpfeiler geplant. Die Fachkräfte haben bereits mit den Vorarbeiten begonnen, zu denen die Einrichtung von Umleitungen und die Verbreiterung der Fahrbahn gehören. In Kürze werden, sofern es das Wetter zulässt, neue Fahrbahnmarkierungen angebracht.
Der Verkehr in Richtung Rostow am Don wird links abbiegen, um den gesperrten Abschnitt zu umfahren, und kann anschließend wieder auf die ursprünglichen Fahrspuren zurückkehren. Trotz der Einschränkungen bleibt der Verkehr auf der Bundesautobahn mit vier Fahrstreifen – zwei pro Richtung – offen.
Zuvor wurde bereits gemeldet, dass der Verkehr auf der Turgenevski-Brücke in Krasnodar eingeschränkt ist.
Autobahn M-4 „Don“
Die M-4 „Don“ ist eine wichtige russische Bundesfernstraße, die Moskau mit den südlichen Regionen, darunter Rostow am Don und die Küste des Asowschen Meeres, verbindet. Ihre Geschichte reicht bis in die Sowjetzeit zurück; der Bau begann in den 1960er Jahren als eine wichtige Verkehrsader für Wirtschaft und Militärlogistik. Heute ist sie eine der meistbefahrenen und wichtigsten Straßen Russlands und wird kontinuierlich modernisiert, um dem hohen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden.
Fadejewski-Überführung
Die Fadejewski-Überführung ist ein bedeutendes Autobahnkreuz in Moskau, das in den späten 1990er Jahren errichtet wurde. Sie wurde gebaut, um Staus zu verringern, indem sie mehrere wichtige Autobahnen und Stadtbezirke verbindet. Benannt ist sie nach dem sowjetischen Schriftsteller Alexander Fadejew. Heute ist sie ein zentraler und oft überlasteter Teil des städtischen Verkehrsnetzes.
Rostow am Don
Rostow am Don ist eine bedeutende Hafenstadt im Südwesten Russlands. Sie wurde 1749 als Zollposten und Festung von Kaiserin Elisabeth Petrowna gegründet. Die Stadt entwickelte sich zu einem wichtigen Handels- und Verkehrsknotenpunkt des Russischen Reiches, insbesondere für den Getreidehandel, und wurde später ein bedeutendes Industriezentrum. Heute ist sie als „Tor zum Kaukasus“ bekannt und ein lebendiges kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Südrusslands.
Turgenevski-Brücke
Die Turgenevski-Brücke ist eine Fußgängerbrücke in Moskau, die den Fluss Jausa überspannt. Ursprünglich 1885 als einspannige Metallbrücke erbaut, wurde sie 1966 rekonstruiert und erhielt ihren heutigen Namen zu Ehren des berühmten russischen Schriftstellers Iwan Turgenew, dessen Familiengut sich in der Nähe befand.
Krasnodar
Krasnodar ist eine Großstadt im Süden Russlands. Sie wurde 1793 als Festung mit dem Namen Jekaterinodar („Katharinas Geschenk“) zu Ehren von Kaiserin Katharina der Großen gegründet. Die Stadt diente als historisches und kulturelles Zentrum der Kuban-Kosaken, bevor sie nach der Russischen Revolution 1920 in Krasnodar („Rotes Geschenk“) umbenannt wurde. Heute ist sie ein lebendiges Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum der Region, bekannt für ihre Parks, ihr kosakisches Erbe und ihr subtropisches Klima.