Getrieben von politischen Maßnahmen reagierte der Markt im Januar positiv.
Am 19. Januar veröffentlichte das Nationale Statistikamt Daten zum Immobilienmarkt für das Jahr 2025.
Die Daten zeigen, dass die Verkaufsfläche von neu gebauten gewerblichen Wohngebäuden im Jahr 2025 bei 881 Millionen Quadratmetern lag, ein Rückgang von 8,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Verkaufswert neu gebauter gewerblicher Wohngebäude belief sich auf 8,29 Billionen Yuan, ein Minus von 12,6 %. Im gleichen Zeitraum sank die Investition in die Immobilienentwicklung landesweit auf 8,28 Billionen Yuan, ein Jahr-auf-Jahr-Rückgang von 17,2 %.
Was die Wohnungspreise betrifft, setzte sich in 70 großen und mittelgroßen Städten im Dezember 2025 der vorherrschende Abwärtstrend fort.
Doch es zeichnen sich bereits positive Signale ab. Im Dezember letzten Jahres verringerten sich die monatlichen Preisrückgänge für Neu- und Bestandsimmobilien in den Städten der ersten Reihe. Dabei stiegen die Preise für Neubauwohnungen in Shanghai im Vergleich zum Vormonat um 0,2 % und im Jahresvergleich sogar um 4,8 %. Shanghai war damit die einzige Stadt der ersten Reihe, die bei Neubauwohnungen sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich Preissteigerungen verzeichnete.
Immobilienpreise in Städten der ersten Reihe zeigen Widerstandsfähigkeit
Daten des Nationalen Statistikamts zeigen, dass die Verkaufspreise für gewerbliche Wohngebäude in 70 großen und mittelgroßen Städten im Dezember 2025 allgemein im Monatsvergleich sanken, wobei die jährlichen Rückgänge größer wurden.
In den Städten der ersten Reihe fielen die Preise für neue gewerbliche Wohngebäude um 0,3 % im Monatsvergleich, wobei sich der Rückgang im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte verringerte. In Städten der zweiten und dritten Reihe sanken die Neubaupreise jeweils um 0,4 %.
Für Bestandsimmobilien fielen die Verkaufspreise in Städten der ersten Reihe im Dezember um 0,9 % im Monatsvergleich, ein um 0,2 Prozentpunkte geringerer Rückgang als im Vormonat. In Städten der zweiten und dritten Reihe sanken die Preise für Bestandswohnungen jeweils um 0,7 %.
Da sich der Immobilienmarkt noch in einer Anpassungsphase befindet, dominierten in den letzten Monaten in den 70 Städten weiterhin fallende Preise. Die Verlangsamung des Preisrückgangs in den widerstandsfähigsten Städten der ersten Reihe wird jedoch als positives Signal gewertet.
Als Hauptgrund gilt der deutliche Jahresendaufschwung auf den Märkten für Neu- und Bestandsimmobilien im Dezember. Unter anderem ist nach vorangegangenen Preisnachlässen die Bereitschaft von Verkäufern bestehender Wohnungen zu weiteren Preissenkungen gesunken.
Im Dezember stiegen Shanghais Neubaupreise wie erwähnt um 0,2 % im Monatsvergleich und stark um 4,8 % im Jahresvergleich. Der robuste Absatz großer Wohneinheiten über 144 Quadratmeter unterstreicht die solide Nachfrage nach höherwertigem Wohnraum in Shanghai.
Es wird auch darauf hingewiesen, dass zwar der Trend „Preis gegen Volumen“ auf dem Bestandsmarkt anhält, die abwartende Haltung auf der Nachfrageseite jedoch allmählich nachlässt.
Laut der Beobachtung von 46 wichtigen Städten lag der monatliche durchschnittliche Anteil der Personen, die nach Bestandsimmobilien suchten, im Jahr 2025 bei 65,4 %. Das ist ein Anstieg um 2,8 Prozentpunkte gegenüber 2024, wobei Städte wie Shanghai und Zhengzhou besonders deutliche Zuwächse bei den Suchanfragen verzeichneten. Dies deutet darauf hin, dass die Marktnachfrage nicht verschwunden, sondern preissensibler geworden ist.
Anzeichen für eine Bodenbildung
Im Jahr 2025 setzte sich der Rückgang bei Verkaufsfläche und -wert neu gebauter gewerblicher Wohnungen fort. Dies spiegelt wider, dass die Erholung der Nachfrage noch Zeit benötigt.
Bemerkenswert ist, dass der Rückgang der Verkaufsfläche mit weniger als 10 % deutlich geringer ausfiel als der Rückgang von 12,9 % im Jahr 2024.
Im gleichen Zeitraum sanken die Investitionen in die Immobilienentwicklung, die neu begonnenen Bauvorhaben und die fertiggestellte Fläche um 17,2 %, 20,4 % bzw. 18,1 % im Jahresvergleich. Dies zeigt, dass die Unternehmen in der Marktanpassungsphase allgemein eine vorsichtige Strategie verfolgten und den Investitionsfokus weiter auf Städte höherer Ebenen verlagerten.
Mit dem Eintritt in das Jahr 2026 sendete die politische Ebene klare Signale zur „Stabilisierung der Erwartungen“. Anfang Januar erschien ein Kommentar mit dem Titel „Die Erwartungen an den Immobilienmarkt verbessern und stabilisieren“.