Am Abend des 27. November betrat das Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Italiens „nationaler symphonischer Schatz“, unter der Leitung des renommierten Dirigenten Daniel Harding die Bühne der Shanghai Symphony Hall. Es gab das Abschlusskonzert des 24. China Shanghai International Arts Festival.
Im Laufe des letzten Monats versammelten sich fast 20.000 Künstler aus über 80 Ländern und Regionen in Shanghai. Sie präsentierten mehr als 500 Programme mit über 1.400 Aufführungen und Ausstellungen. Diese Veranstaltungen zogen insgesamt 14,4374 Millionen Besucher online und offline an und schufen so eine mehrdimensionale, reiche und greifbare Landkarte der Weltkunst.
Die 55 Hauptbühnenproduktionen mit 132 Vorstellungen erzielten Ticketverkäufe von fast 66 Millionen Yuan. Die durchschnittlichen Einnahmen pro Vorstellung stiegen im Vergleich zur vorherigen Ausgabe um 15.700 Yuan. Elf internationale Produktionen, darunter die klassische Oper „Der fliegende Holländer“ der Bayerischen Staatsoper und das charakteristische Ballett „Romeo und Julia“ des Stuttgarter Balletts, machten Shanghai zu ihrem einzigen Halt in China. Viele Vorstellungen waren kurz nach Ticketstart ausverkauft.
Parallel dazu brachte das öffentliche Benefizprogramm „Art Sky“ 118 Aufführungen aus 38 Ländern und Regionen an Shanghais Wahrzeichen, in Einkaufsviertel, an Uferpromenaden und in Grünanlagen. Es entstand ein „Theater ohne Wände“. Etwa 500 darstellende Kunstinstitutionen und rund 2.000 Branchenvertreter, darunter Mitglieder der European Festivals Association, der ISPA (International Society for the Performing Arts), des Lincoln Center for the Performing Arts und der China Association of Performing Arts, kamen zur International Performing Arts Conference und zu Dialogen zusammen. Innerhalb von vier Tagen wurden fast 600 Kooperationsabsichten vereinbart.
Als „großes Kunsttreffen und Festival für die Menschen“ nutzte diese Festivalausgabe Aufführungen als künstlerische Verbindung und Ticketstubs als Konsumanreiz. In Zusammenarbeit mit fast 300 Händlern in 43 Shanghaier Einkaufszentren wurde ein „Art Life Guide“ gestartet. Dieser schafft ein Rundum-Konsumerlebnis, das „Kunstgenuss mit Gastronomie, Unterkunft, Transport, Tourismus, Shopping und Unterhaltung“ verbindet. Damit wurde ein Gesamtkonsum von über 4,425 Milliarden Yuan angekurbelt, ein Plus von 10,2% gegenüber dem vorherigen Festival.

Es wurde betont, dass mit dem Ende dieses Festivals die Strahlkraft der Kunst fortbestehe. „Das Festival wird die Erwartungen der internationalen Kunstszene weitertragen, mit der Kunst als Gefäß und Innovation als Segel, um solide chinesische Kraft zum Gedeihen der globalen darstellenden Künste beizutragen.“