Die Umwandlung von Ho-Chi-Minh-Stadt in ein internationales Finanzzentrum (IFC) ist eine dringende Notwendigkeit für Vietnam, um sich tiefer in die Weltwirtschaft zu integrieren und Kapital, Technologie sowie hochqualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen.

In den letzten Jahren sind Naturkatastrophen häufiger und unberechenbarer geworden. Bereits ein einzelner heftiger Regen kann eine ganze Region lahmlegen, viele Flussgebiete überschwemmen, während Bergregionen von plötzlichen Erdrutschen heimgesucht werden.

Nur zwei Tage nach der Veröffentlichung von Resolution 68 zur Entwicklung der Privatwirtschaft übersandte die reichste Person Vietnams dem Premierminister ein Schreiben mit dem Vorschlag, in das Hochgeschwindigkeitsbahnprojekt Nord-Süd zu investieren.

Ho-Chi-Minh-Stadt

Ho-Chi-Minh-Stadt, früher bekannt als Saigon, ist die größte Stadt Vietnams und ein bedeutendes Wirtschaftszentrum. Sie diente als Hauptstadt der französischen Kolonie Cochinchina und später der unabhängigen Republik Südvietnam bis zum Ende des Vietnamkriegs 1975, als sie nach dem Revolutionsführer Ho Chi Minh umbenannt wurde. Heute ist sie eine pulsierende Metropole, bekannt für ihre französischen Kolonialbauwerke, das lebhafte Straßenleben und die dynamische Verschmelzung historischer und moderner Einflüsse.

Nord-Süd-Hochgeschwindigkeitsbahn

Die Nord-Süd-Hochgeschwindigkeitsbahn ist ein bedeutendes Infrastrukturprojekt in Vietnam, das die Hauptstadt Hanoi im Norden über eine Strecke von etwa 1.545 Kilometern mit Ho-Chi-Minh-Stadt im Süden verbinden soll. Ihre Entwicklung, die 2020 von der Nationalversammlung genehmigt wurde, zielt darauf ab, das Verkehrsnetz des Landes zu modernisieren, Reisezeiten erheblich zu verkürzen und die wirtschaftliche Integration zu fördern, obwohl der Bau mit Verzögerungen und Debatten über Finanzierung und Technologie konfrontiert ist. Nach ihrer Fertigstellung wird sie einen transformativen Sprung in der Konnektivität und wirtschaftlichen Entwicklung Vietnams darstellen.