Finanzministerium plant Obergrenze für Bareinzahlungen an Geldautomaten

Das russische Finanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Begrenzung von Bareinzahlungen an Geldautomaten erarbeitet. Für Privatpersonen soll ein Limit von einer Million Rubel pro Monat gelten. Das Dokument wurde Mitte Januar zur Abstimmung an die Zentralbank und die Finanzaufsicht Rosfinmonitoring gesendet.

Derzeit können über Geldautomaten beliebige Bargeldbeträge auf Bankkonten eingezahlt werden. Die Reform soll laut der dazugehörigen Begründung dazu beitragen, die Wirtschaft weiter „weißzuwaschen“. Das Ministerium will auf diese Weise verhindern, dass Geld „unbekannter Herkunft“ in den bargeldlosen Zahlungsverkehr gelangt.

Das Gesetz soll voraussichtlich 180 Tage nach seiner Verabschiedung in Kraft treten – die Banken erhalten also sechs Monate Zeit, um sich auf die neuen Vorschriften einzustellen.

Die Pläne zur „Weißwaschung“ der russischen Wirtschaft wurden in der Regierung im Dezember 2025 angestoßen. Im Zuge dessen hatte das Finanzministerium bereits eine verpflichtende Bargeldeinzahlung für Einzelunternehmer ab einem bestimmten Umsatzschwellenwert vorgeschlagen – mit anderen Worten: das Halten von Betriebsmitteln in bar zu verbieten.

Neubauprojekte in zwei Moskauer Bezirken geplant

In Moskau werden neue Projekte zur umfassenden Gebietsentwicklung vorangetrieben. Dabei handelt es sich um Flächen im Zentralen und im Nördlichen Verwaltungsbezirk mit einer Gesamtgröße von 13 Hektar. Die Areale sollen mit Wohngebäuden und Gewerbebauten bebaut werden. Die entsprechenden Entscheidungen wurden vom Moskauer Bürgermeister genehmigt.

Auf den Flächen sind etwa 190.000 Quadratmeter Immobilienfläche geplant. Ein Teil der Wohnungen wird dem Renovierungsprogramm zugeführt, außerdem entstehen soziale, öffentlich-geschäftliche und andere Einrichtungen.

Bezirk Basmanny: Wohnen und Sport

Das größte Vorhaben wird im Bezirk Basmanny umgesetzt. Hier werden Flächen mit einer Größe von 9,53 Hektar neu gestaltet – am Schnittpunkt der Gassen Zentrosjusny und Balakirewski zwischen der Bakuninskaja-Straße und den Bahngleisen der MCD-3-Linie.

  • Das städtebauliche Potenzial des Gebiets wird auf etwa 137.000 Quadratmeter geschätzt. Der Großteil entfällt auf Neubauten, etwa 1.400 Quadratmeter bestehender Bausubstanz sollen erhalten bleiben.
  • Alte Gebäude werden durch Wohnraum für das Renovierungsprogramm und soziale Infrastruktur ersetzt. Geplant ist der Bau eines Sportkomplexes mit einer Fläche von etwa 7.000 Quadratmetern.
  • Erhalten bleiben der Gebäudekomplex des ehemaligen Papiergarnwerks des Kaufmanns Gorelov aus dem 19. Jahrhundert, erbaut nach einem Entwurf des Architekten Wiktor Luns, sowie zwei Skulpturen aus den 1970er Jahren: ein Denkmal für Wladimir Lenin und ein Denkmal für die im Großen Vaterländischen Krieg gefallenen Arbeiter des Moskauer Lebensmittelkombinats.

Bezirk Sawelowski: Geschäftszentrum

In diesem Bezirk werden Flächen mit einer Gesamtgröße von 3,49 Hektar neu entwickelt. Sie liegen an der Wjatskaja-Straße in der Nähe der Kreuzung Baschilowskaja und 4. Wjatski-Gasse. Das Bausoll liegt hier bei 52.350 Quadratmetern. Auf dem Gelände entstehen eine Einkaufspassage mit Büros, Bankfilialen, Fitnesscentern, Cafés und Restaurants.

  • Der Klub der Fabrik „Swoboda“ – ein Kulturdenkmal von regionaler Bedeutung – wird erhalten. Das Gebäude, Ende der 1920er Jahre nach einem Entwurf von Konstantin Melnikow errichtet, wurde kürzlich umfassend saniert. Nach Abschluss der Arbeiten eröffnete hier das Haus des russischen Billards „Moskwa“.

Ergebnisse und Umfang des Programms

Durch die Umsetzung der beiden Projekte werden etwa 2.500 Arbeitsplätze entstehen. Fast 2.300 Menschen erhalten neuen Wohnraum.

  • Das Programm zur umfassenden Gebietsentwicklung in Moskau wird weiter ausgebaut. Bis Ende Januar 2026 hatten die Stadtbehörden 178 solcher Projekte genehmigt. Ihre Gesamtfläche übersteigt 1.600 Hektar. Geplant ist der Bau von mehr als 33 Millionen Quadratmetern Immobilienfläche.

KI spart südkoreanischen Arbeitnehmern über 8 Stunden pro Woche

Mitarbeiter südkoreanischer Unternehmen sparen durch den Einsatz generativer künstlicher Intelligenz im Durchschnitt mehr als 8 Arbeitsstunden pro Woche. Dies geht aus einer Umfrage hervor.

  • Laut den Studienergebnissen müssten Arbeitnehmer ohne den Einsatz solcher Technologien wöchentlich zusätzlich 8,4 Stunden für ihre Arbeit aufwenden. Prozentual entspricht dies einer Verkürzung der Arbeitszeit um fast 18%.
  • An der Umfrage nahmen etwa 3.000 Personen im Alter von über 20 Jahren teil.