Die Moskauer Niederlassung des Bundessteuerdienstes (FTS) berichtete über die Ergebnisse ihrer Untersuchung zu Schatteneinkünften nicht erwerbstätiger Hauptstadtbewohner. Im Jahr 2025 wurden 64.000 Moskauer identifiziert, die „die Quellen ihrer Geldmittel formalisiert haben“.

Den Angaben zufolge wurden über 9 Milliarden Rubel aus legalisierten Einkünften an den Staatshaushalt überwiesen. Es wurde festgestellt, dass die Einkommensteuer konstant die Hälfte der Steuereinnahmen im Moskauer Haushalt ausmacht. Bis Ende 2025 stieg ihr Aufkommensvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent auf 2,4 Billionen Rubel.

Infolge der Bemühungen zur Bekämpfung von Schattenbeschäftigung meldeten zusätzlich 29.000 Personen Einkünfte aus Immobilientransaktionen, und die Beschäftigung von 85.000 Arbeitskräften wurde legalisiert, darunter 7.000 ausländische Staatsbürger. Dem Haushalt wurden zusätzlich über 2 Milliarden Rubel zugeführt.

Im Frühjahr 2025 legte das Arbeitsministerium einen Dreijahresplan zur Bekämpfung illegaler Beschäftigung vor. Nach Angaben des Ministeriums wurden im vergangenen Jahr fast 1 Million Beschäftigte aus der Schattenwirtschaft geholt, und 976.000 Menschen wurden auf dem Arbeitsmarkt legalisiert.