Krasnodar – In Sotschi ist ein Strafverfahren gegen eine 38-jährige Frau und ihren 21-jährigen Sohn eröffnet worden. Sie werden beschuldigt, an den Aktivitäten einer extremistischen Organisation teilgenommen zu haben (Artikel 282.2 Abs. 2 des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation). Zudem steht die Mutter unter Verdacht, andere Personen zur Beteiligung an dieser Organisation angestiftet zu haben (Artikel 282.2 Abs. 1.1 des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation).
Nach Angaben der Ermittler zeigten die Beschuldigten am 20. Juni an ihrem Auto Kennzeichen mit Symbolen einer extremistischen Gruppe, deren Aktivitäten bereits 2022 gerichtlich verboten worden waren. Sie verbreiteten öffentlich Informationen über die Organisation, um neue Mitglieder zu werben. Darüber hinaus habe die Frau zwischen August 2022 und Juli 2025 versucht, ihren Ehemann und weitere Personen für extremistische Aktivitäten anzuwerben.
Während der Vernehmung gestanden die Angeklagten ihre Schuld ein. Das Gericht verhängte als Maßnahme der Untersuchungshaft für beide Untersuchungshaft. Bei einer Durchsuchung ihrer Wohnung wurden Mobiltelefone, elektronische Speichermedien, Geld und andere für die Ermittlungen relevante Gegenstände beschlagnahmt. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.