Vizepräsidentin Sara Duterte nimmt am 18. September 2024 an der parlamentarischen Untersuchung zur Mittelverwendung ihres Büros teil.
Der Justizausschuss des Repräsentantenhauses wird sich in der nächsten Anhörung zum Amtsenthebungsverfahren am 22. April auf die Vermögenszuwächse und die Vermögenserklärungen (SALN) von Vizepräsidentin Sara Duterte konzentrieren.
Bei der Anhörung am vorgestrigen Tag wurden der Notar, Vertreter sowie Unterlagen der Rechnungskommission (COA), des Repräsentantenhauses, der philippinischen Statistikbehörde (PSA) und des nationalen Ermittlungsbüros (NBI) vorgelegt.
Zu den vom Justizausschuss geprüften Punkten gehörten unter anderem: die detaillierten Aussagen des selbsternannten Mittelsmanns Ramil Madriaga über seine Verbindungen zu den Dutertes; die NBI-Feststellung, dass die Quittungen für vertrauliche Gelder von einer einzigen Person ausgestellt wurden; die Beanstandung der Rechnungskommission (COA) bezüglich der Mittelverwendung des Vizepräsidentenbüros (OVP) in den Jahren 2022 bis 2023; sowie der PSA-Bericht über angebliche Empfänger vertraulicher Gelder, zu denen keine Geburts-, Sterbe- oder Heiratsurkunden vorliegen.
Laut der Amtsenthebungsklage wird Vizepräsidentin Duterte beschuldigt, zwischen 2006 und 2015 insgesamt 111 Millionen Philippinische Pesos auf verschiedenen Konten in Davao City und Metro Manila angelegt zu haben, was angeblich nicht mit ihrem Gehalt als Vizebürgermeisterin und Bürgermeisterin von Davao City vereinbar sei. Es wird darauf hingewiesen, dass sich das Vermögen von Vizepräsidentin Duterte von 13,8 Millionen Pesos im Jahr 2007 auf 44,8 Millionen Pesos im Jahr 2017 erhöht habe, obwohl ihr Gehalt nur 2 Millionen Pesos betragen habe.