Die philippinische Nationalpolizei (PNP) unterstützt nach eigenen Angaben seit Montag die Ermittlungen zum Einsturz eines Gebäudes in Angeles City, Provinz Pampanga. Ziel ist es, die Unglücksursache zu klären und mögliche Verstöße gegen Bauvorschriften zu prüfen.

„Die PNP unterstützt die laufenden Ermittlungen, um die Ursache des Vorfalls und mögliche Verstöße gegen Sicherheits- und Bauvorschriften festzustellen“, erklärte der Polizeichef in einer Stellungnahme.

„Die Rettungsarbeiten dauern trotz gefährlicher Bedingungen durch instabile Trümmer und freiliegende Stromleitungen an“, fügte er hinzu.

Das Polizeiregionalbüro 3 entsandte umgehend 175 Polizeikräfte, die gemeinsam mit der Feuerwehr (BFP), den philippinischen Streitkräften (AFP) sowie dem Amt für Katastrophenvorsorge und -management von Angeles City an den Such- und Bergungsarbeiten, der Verkehrslenkung und der Sicherung des Einsatzgebiets arbeiten.

Die PNP rät der Bevölkerung, das Gebiet zu meiden, um die Rettungsarbeiten nicht zu behindern.

Der Pressesprecher der Stadt Angeles City erklärte am Sonntag, dass die Einsatzkräfte nach 20 Personen suchen, die vermutlich unter den Trümmern des eingestürzten Gebäudes eingeklemmt sind.

Bei den meisten Verschütteten handelt es sich vermutlich um Bauarbeiter.

Nach aktuellem Stand kamen bei dem Einsturz mehrere Menschen ums Leben. 26 der 47 betroffenen Personen konnten gerettet werden. 18 weitere werden noch vermisst.