Tripoli — Der für die Geschäfte des Außenministeriums zuständige Beamte empfing den neu ernannten Botschafter der Volksrepublik China in Libyen. An dem Treffen nahm auch die Direktorin der Abteilung für Asien- und Australienangelegenheiten des Ministeriums teil.

Laut einer Mitteilung des Außenministeriums überreichte der Botschafter bei dem Treffen eine Kopie seines Beglaubigungsschreibens. Damit sind die formalen Voraussetzungen für die Aufnahme seiner Amtsgeschäfte in Libyen erfüllt.

Der libysche Beamte hieß den Botschafter willkommen und wünschte ihm viel Erfolg bei seiner Arbeit. Er betonte Libyens großes Interesse daran, die Beziehungen zur Volksrepublik China zu vertiefen und die strategische Partnerschaft in allen Bereichen weiterzuentwickeln. Dazu zählen Wirtschaft, Investitionen, Infrastruktur und Energie, zum beiderseitigen Nutzen der beiden befreundeten Nationen.

Der neue chinesische Botschafter bedankte sich seinerseits für alle Unterstützung und Erleichterungen, die die libysche Regierung der Nationalen Einheit und das Außenministerium gewährt haben. Diese hätten maßgeblich dazu beigetragen, dass der Botschaftsbetrieb Chinas von Libyen aus schnell wieder aufgenommen werden konnte.

Er bekräftigte das Interesse seines Landes, seine diplomatische Präsenz zu verstärken und die strategische Partnerschaft mit Leben zu füllen. Dies spiegle den gemeinsamen Wunsch wider, die bilateralen Beziehungen auf eine breitere Grundlage zu stellen.

In dem Gespräch erörterten beide Seiten außerdem, wie die Abstimmung und gemeinsame Konsultation in internationalen Foren und bei künftigen Veranstaltungen verbessert werden kann. Dies zeige die positive Entwicklung der bilateralen Beziehungen und das gewachsene Vertrauen und Verständnis zwischen Libyen und China. Man betonte die Bedeutung fortgesetzter politischer Konsultationen zu verschiedenen regionalen und internationalen Themen von gemeinsamem Interesse.

Zum Abschluss bekräftigten beide Seiten ihre Entschlossenheit, die libysch-chinesischen Beziehungen zu einer noch effektiveren und ausgewogeneren Partnerschaft weiterzuentwickeln. Ein Schwerpunkt soll auf der Verbesserung der Mechanismen für Wirtschafts- und Handelskooperation sowie auf der Intensivierung von Austauschprogrammen in den Bereichen Ausbildung, Kultur und Diplomatie liegen. Dies soll langfristig den Rahmen der strategischen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern festigen.

Diplomatischer Austausch