Das Gesicht der Margonda-Straße, dem Herzen der Stadt Depok, verändert sich gerade grundlegend. Seit Donnerstagmorgen hat das städtische Umwelt- und Hygienamt (DLHK) die ASRI-Stadtverschönerungsbewegung ins Leben gerufen – eine Gemeinschaftsaktion, die Umweltschutz mit urbaner Kunst verbindet.
Unter der Leitung der Abteilung für Umweltmanagement und -schutz rückt die Aktion mit voller Kraft aus: Das Parkteam, das Baumpflegeteam und das taktische Sauberkeitsteam, bekannt als Maung-Team, durchkämmen die vernachlässigten Stellen entlang dieser Hauptverkehrsader.
Synergie von Kunst und Naturschutz: Graffiti mit Wandmalereien bekämpfen
Ein zentraler Schwerpunkt dieser Bewegung ist die Wiederherstellung öffentlicher Räume, die unter Vandalismus gelitten haben. Statt die Hauswände mit wilden Schmierereien zu überlassen, hat das DLHK mit Wandmaler-Kollektiven zusammengearbeitet, um künstlerische Interventionen durchzuführen.
„Wir gestalten Aktionen zur Stadtverschönerung, deren Schönheit direkt mit den Sinnen erfahrbar ist. Bisher vernachlässigte Bereiche werden ansprechender und ästhetischer umgestaltet“, so die Leiterin der Abteilung für Umweltmanagement und -schutz.
Neben den Wandmalereien wird auch die Optik der Mittelstreifen aufgewertet durch:
- Optische Auffrischung: Neuanstrich der Mittelstreifenbeete und Installation von dekorativen Elementen anlässlich des 27. Jahrestags der Stadt Depok.
- Begrünung: Neupflanzung von Bäumen an mehreren strategischen Punkten, um den Grünanteil zu erhöhen und die lokale Temperatur an der Hauptstraße zu senken.
Sauberkeitspatrouillen und Kontrolle illegaler Banner
Um die Ergebnisse der Umgestaltung dauerhaft zu erhalten, führt das gemeinsame Team auch gründliche Reinigungsaktionen durch. Diese Patrouillen richten sich gegen illegale Banner, die das Stadtbild stören (visuelle Verschmutzung), sowie gegen die Beseitigung von Abfällen entlang der Gehwege.
Dieser Schritt soll eine einheitliche, saubere und geordnete Stadtgestaltung gewährleisten, die allen Autofahrern und Fußgängern im Margonda-Viertel ein Gefühl von Komfort vermittelt.
Bekenntnis zu nachhaltigem Umweltmanagement
Der amtierende Leiter des DLHK Depok betonte, dass die ASRI-Bewegung weit mehr als eine einmalige zeremonielle Aktion sei. Die Unterstützung zahlreicher Umwelt-Interessengemeinschaften zeige ein gemeinsames Bewusstsein für die nachhaltige Pflege öffentlicher Räume.
„Glücklicherweise läuft diese Zusammenarbeit reibungslos. Wir hoffen, dass diese positive Aktion Bestand hat und allen Bewohnern Depoks wirklich zugutekommt“, erklärte sie.
Mit der ASRI-Bewegung möchte das DLHK Depok beweisen, dass moderne Stadtplanung Hand in Hand gehen muss mit Umweltinnovationen und der Einbindung kreativer Gemeinschaften. Diese Initiative soll ein Anstoß für andere Gebiete in Depok sein, das Konzept einer grünen, geordneten und menschenfreundlichen Stadtplanung zu übernehmen.