Die Polizei von Mumbai hat eine Initiative gestartet, um gestohlene Handys an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben. Die Aktion stößt auf enorme Resonanz. Innerhalb von 64 Tagen konnten bereits 8000 Mobiltelefone zurückgegeben werden. Dies wurde durch die harte Arbeit der Behörde für Telekommunikation, des Central Equipment Identity Register (CEIR), und der Beamten in den Polizeiwachen ermöglicht. Die Kampagne wurde von leitenden Polizeibeamten persönlich überwacht.
Im Juni dieses Jahres startete die Polizei eine stadtweite Initiative, die priorisiert die Rückgabe gestohlener Handys zum Ziel hatte. Vom 18. Juni bis zum 21. August diesen Jahres – also in nur zwei Monaten – wurden über 8000 Handys an verschiedenen Polizeiwachen entgegengenommen und an ihre Eigentümer zurückgegeben.
Diese Zahl zeigt, dass durchschnittlich etwa 125 Handys pro Tag zurückgebracht und wiederbeschafft wurden. Die Verfolgung von Handys über die IMEI-Nummer ist zwar seit langem üblich, aber eine neue Initiative der Behörde für Telekommunikation, das Central Equipment Identity Register (CEIR), hilft nun dabei, gestohlene Geräte konsistent zu verfolgen – unabhängig davon, ob sie sich im Bundesstaat befinden oder in anderen Bundesstaaten genutzt werden.
Seit Juli fanden in verschiedenen Polizeiwachen Mumbais spezielle Veranstaltungen statt, bei denen hunderte Handys an ihre Besitzer zurückgegeben wurden. Diese Geräte waren entweder „zufällig aufgefunden“ oder von jemandem verkauft worden, ohne zu wissen, dass es sich um gestohlene Handys handelte.
Wie startete die Kampagne?
Führende Beamte der Mumbai Police waren der Ansicht, dass gestohlene Handys die normale Bevölkerung stark treffen, weshalb es notwendig sei, die Rückgabe priorisiert zu behandeln. Der Polizeikommissar von Mumbai wies alle Bezirke der Mumbai Police an, sich auf dieses Problem zu konzentrieren.
Nachdem die IMEI-Informationen der gestohlenen Telefone beschafft wurden, nutzt man CEIR, um den aktuellen Nutzer zu lokalisieren und für die Rückgabe zu kontaktieren. Jeder zuständige DCP (Bezirkspolizeichef) und jede betroffene Polizeiwache stellte ein dediziertes Team für diese Aufgabe ab.
Der Joint Police Commissioner (Crime) überwacht den gesamten Prozess und erhält regelmäßige Updates, während der DCP Cyber Crime als Verbindungsoffizier für die Verfolgung und Rückgabe der gestohlenen Handys fungiert.
Wie funktioniert CEIR?
Wenn eine Anzeige wegen eines gestohlenen Handys eingeht, wird die IMEI-Nummer in der CEIR-Datenbank markiert. Dies hilft dabei, die genutzte SIM-Karte zu sperren, und eine Nachricht wird versendet. Wird eine neue SIM-Karte in das Handy eingesetzt, geht eine Benachrichtigung an das Portal, das wiederum die mit der Verfolgung des gestohlenen Handys beauftragten Polizeibeamten informiert.
Anschließend kontaktieren Beamte der zuständigen Polizeiwache die Person, die das Telefon nutzt, und teilen ihr mit, dass es sich um ein gestohlenes Gerät handelt, gegen das ein Diebstahlsverfahren eingeleitet wurde. Die Beamten fordern diese Person auf, das Handy persönlich bei der Polizeiwache abzugeben oder, falls der Weg zu weit ist, per Kurier zu schicken.
Wenn das Handy aus einem anderen Bundesstaat stammt und es Sprachprobleme gibt, erhält die nutzende Person häufig eine automatisierte Systemnachricht. Diese enthält die Details des zuständigen Beamten und weist sie an, das Handy an die Polizeiwache mit der angegebenen Adresse zurückzuschicken.
Diese Initiative erweist sich als effektiv, weil den Nutzern gestohlener Handys klargemacht wird, dass sie einer Anzeige entgehen, wenn sie das Gerät zurückgeben. Ein leitender Polizeibeamter sagte: „Die Opfer sind auch nicht an einer Strafverfolgung interessiert; sie wollen ihr Handy zurück. Daher hilft diese Initiative, das Mobiltelefon zurückzubekommen, und wir erzielen gute Ergebnisse.“
Die positiven Ergebnisse dieser Initiative zeigen sich bereits. Polizeiwachen in ganz Mumbai erhalten jetzt Kurierpakete mit gestohlenen Handys, sogar aus entlegenen Bundesstaaten und Städten. Der Prozess der Rückgabe dieser Telefone an ihre ursprünglichen Besitzer wurde von den Polizeibeamten vereinfacht, um die Geräte schnell zurückzugeben.