Da die Liga in die entscheidende Phase geht und der Titelkampf heißläuft, wächst im Lager von Mohun Bagan das Selbstvertrauen. Der Trainer sieht Motivation, nicht Druck, als die treibende Kraft. Vor dem Spiel gegen NorthEast United in zwei Tagen sagte er: „Wir sind in einer guten Position. Es liegen noch fünf Spiele vor uns. Das Ziel ist einzigartig: den Pokal zu gewinnen. Es gibt keinen Druck, wir sind voller Vorfreude.“
Allerdings nimmt der Trainer den Gegner nicht auf die leichte Schulter. Er sagte: „NorthEast United mag vielleicht nicht die größten Ressourcen haben. Aber sie haben schnelle und kämpferische Fußballer in ihrem Kader. Das Auswärtsspiel bei ihnen wird alles andere als einfach. Wir müssen Ballbesitz halten. Und wenn wir den Ball verlieren, müssen wir wachsam sein.“ Bezüglich der Verletzungssorgen im Team hieß es, dass das Trainerteam bei Apuia vorerst kein Risiko eingehen wolle. „Alle anderen sind fit. Wir wollen, dass Apuia zurückkehrt, wenn er vollständig genesen ist“, so der Kommentar.
Zum Thema der jüngsten Leistungsschwankungen wurde angemerkt: „Es gibt immer Raum für Verbesserungen. Wir sind aktuell Zweiter in der Liga. Es gibt viele positive Aspekte, aber wir müssen auch an einigen Bereichen arbeiten. Konstanz ist im Fußball sehr wichtig.“ Selbst auf Nachfragen zur Defensive sieht man dort kein großes Problem. „Wir verteidigen als Mannschaft. Es gab einige Probleme in den Übergängen, das müssen wir in Ordnung bringen. Ballbesitz ist entscheidend, um das Spiel zu kontrollieren“, wurde hinzugefügt. Andererseits sträubt man sich davor, das Team mit Mumbai City oder anderen zu vergleichen. „Jedes Team hat seinen eigenen Stil. Unser Ziel ist es, unser eigenes Spiel zu verbessern“, war die klare Aussage.
Nach seinem herausragenden Tor im letzten Spiel sagte Sahal: „In der Startelf zu stehen, ist mein Traum. Ich möchte einfach weiter meinen Job machen. Die Entscheidung trifft der Trainer.“ Sahal zeigt sich auch realistisch, was seine geringere Spielzeit angeht. „Wir sind Profis. Harte Arbeit ist erforderlich. Dies ist ein Mannschaftssport, also steht der Nutzen der Mannschaft an erster Stelle.“