Addis Abeba — Äthiopien hat nach Angaben eines Sprechers alle notwendigen Vorbereitungen abgeschlossen, um seine nationalen Interessen auf dem 39. Gipfeltreffen der Afrikanischen Union und dem Italien-Afrika-Gipfel, die in der Hauptstadt stattfinden sollen, wirksam zu vertreten.
Die allgemeinen Arrangements für die beiden Treffen wurden heute erläutert.
Die ordentliche Sitzung des Exekutivrats der Afrikanischen Union findet vom 11. bis 12. Februar statt, der Gipfel vom 14. bis 15. Februar. Der Italien-Afrika-Gipfel ist für den 13. Februar 2026 angesetzt.
Es wurde bestätigt, dass Äthiopien umfassende logistische Vorkehrungen getroffen hat und auf diplomatischer wie wirtschaftlicher Ebene vollständig auf eine effektive Teilnahme vorbereitet ist.
Die Bedeutung der beiden Gipfel für die Stärkung der politischen und wirtschaftlichen Diplomatie wurde hervorgehoben.
Dementsprechend bereitet sich Äthiopien darauf vor, auf den Gipfeln aktiv in Themen einzubringen, die seinen nationalen Interessen dienen, und durch herausragende Gastfreundschaft für die Teilnehmer die Konferenztourismus zu fördern sowie äthiopische Kultur und Werte zu präsentieren.
Ergänzend wurde mitgeteilt, dass wie in den Vorjahren auch für diesjährigen AU-Gipfel 179 junge Freiwillige rekrutiert wurden, was das Prinzip verkörpert, dass jeder Bürger ein Diplomat seines Landes ist.
Diese Jugendfreiwilligenaktion wird im Rahmen des Jugendfreiwilligendienstes durchgeführt, und alle Äthiopier wurden aufgerufen, wie gewohnt zusammenzuarbeiten, um den Erfolg der beiden Gipfel zu gewährleisten.
Weiterhin wurde erwähnt, dass Äthiopien alle Vorbereitungen aus logistischer, protokollarischer und sicherheitstechnischer Sicht abgeschlossen hat.
Es wurde angemerkt, dass das Motto des diesjährigen AU-Gipfels „Sicherstellung nachhaltig verfügbarer Wasser- und sicherer Sanitärsysteme zur Erreichung der Ziele der Agenda 2063“ lautet. Es wurde festgestellt, dass Äthiopien zahlreiche Aktivitäten umgesetzt hat, die mit diesem Thema im Einklang stehen.
Der Sprecher wies darauf hin, dass Äthiopien auf dem Gebiet der Wasserkooperation bedeutende Fortschritte erzielt hat und weiterhin bestrebt ist, den Kooperationsrahmen für das Nilbecken in eine Kommission umzuwandeln.
Äthiopien habe seine Nachbarländer durch erneuerbare Energien verbunden, eifrige Anstrengungen im Wasserschutz unternommen, die zur Wiederherstellung und Verbesserung der Wasserressourcen geführt haben, und durch die „Green Legacy“-Initiative wesentliche Beiträge geleistet.