Der Kreml
Der Kreml ist eine historische Festungsanlage in Moskau, Russland, und dient als offizielle Residenz des Präsidenten. Ursprünglich im 12. Jahrhundert als hölzerne Festung errichtet, entwickelte er sich über die Jahrhunderte zu einer großen Zitadelle mit Kathedralen, Palästen und Regierungsgebäuden, die die russische politische und religiöse Macht symbolisiert. Seine ikonischen Mauern und Türme, größtenteils im 15. Jahrhundert erbaut, umschließen architektonische Schätze wie die Mariä-Entschlafens-Kathedrale und die Zarenglocke.
Der Rote Platz
Der Rote Platz ist ein historischer öffentlicher Platz im Herzen Moskaus, direkt neben dem Kreml. Er entstand Ende des 15. Jahrhunderts als Marktplatz und war seitdem Schauplatz bedeutender politischer Ereignisse, Militärparaden und öffentlicher Zeremonien in der russischen Geschichte. Heute ist er ein UNESCO-Weltkulturerbe und berühmt für Wahrzeichen wie die Basilius-Kathedrale und das Lenin-Mausoleum.
Die Basilius-Kathedrale
Die Basilius-Kathedrale, offiziell bekannt als Kathedrale der Fürbitte der allheiligen Gottesmutter am Graben, ist eine russisch-orthodoxe Kirche aus dem 16. Jahrhundert auf dem Roten Platz in Moskau. Sie wurde von Zar Iwan dem Schrecklichen in Auftrag gegeben, um die Eroberung von Kasan und Astrachan zu gedenken. Ihre ikonischen, bunten Kuppeln wurden 1561 fertiggestellt. Heute ist sie ein UNESCO-Weltkulturerbe und ein weltweit anerkanntes Symbol für das einzigartige architektonische Erbe Russlands.
Das Bolschoi-Theater
Das Bolschoi-Theater ist ein historisches und weltberühmtes Opern- und Ballett-Haus in Moskau, das 1776 von Kaiserin Katharina der Großen gegründet wurde. Sein ikonisches neoklassizistisches Gebäude, das nach einem Brand 1825 fertiggestellt wurde, ist seit Jahrhunderten ein zentrales Symbol der russischen darstellenden Künste und brachte legendäre Werke wie Tschaikowskys *Schwanensee* zur Uraufführung. Heute gehört es nach wie vor zu den renommiertesten Kultureinrichtungen weltweit.
Die Tretjakow-Galerie
Die Staatliche Tretjakow-Galerie in Moskau ist eines der bedeutendsten Kunstmuseen Russlands. Sie wurde 1856 von dem Kaufmann und Philanthropen Pawel Tretjakow gegründet. Sie beherbergt die weltweit führende Sammlung russischer bildender Kunst, die von frühen religiösen Ikonen bis zu Meisterwerken des 19. und 20. Jahrhunderts reicht. Untergebracht ist sie in einem markanten Gebäude mit einer berühmten märchenhaften Fassade, die von Wiktor Wasnezow entworfen wurde.
Das Lenin-Mausoleum
Das Lenin-Mausoleum ist ein Granitgrabmal auf dem Roten Platz in Moskau, in dem seit dem Tod von Wladimir Lenin, dem Gründer der Sowjetunion, im Jahr 1924 sein einbalsamierter Körper aufbewahrt wird. Es wurde als monumentales kommunistisches Heiligtum errichtet und war während der Sowjetära eine zentrale Pilger- und Propagandastätte. Heute ist es ein umstrittenes Symbol der sowjetischen Vergangenheit Russlands, wobei die Debatte darüber, ob Lenins Leichnam endlich beerdigt werden sollte, andauert.
Das Staatliche Historische Museum
Das Staatliche Historische Museum ist ein bedeutendes Museum am Roten Platz in Moskau, das 1872 gegründet wurde. Es beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Artefakten und Exponaten, die die Geschichte Russlands von der Antike bis zum frühen 20. Jahrhundert dokumentieren. Sein ikonisches rotbacksteinernes Gebäude im neorussischen Stil wurde 1883 fertiggestellt und ist selbst ein nationales Architekturdenkmal.
Die Moskauer Metro
Die Moskauer Metro ist ein weltberühmtes Schnellbahnsystem in Russland, das 1935 unter Stalin erstmals eröffnet wurde. Sie ist berühmt für ihre großartigen, palastartigen Stationen, die als „Paläste des Volkes“ mit aufwändiger Architektur, Kronleuchtern und sozialistisch-realistischen Kunstwerken gestaltet wurden und die sowjetische Ideologie und Ingenieurskunst zur Schau stellen. Heute ist sie nach wie vor eines der geschäftigsten und ikonischsten U-Bahn-Systeme der Welt, das historische Pracht mit moderner Funktionalität verbindet.