Indonesien und China haben eine Vereinbarung über 16 neue Investitionsprojekte mit einem Gesamtwert von 2,19 Milliarden US-Dollar (rund 36,4 Billionen IDR) getroffen. Die Projekte erstrecken sich über mehrere Sektoren – von Grundmetallen und Meeresfrüchteverarbeitung bis hin zu Zukunftstechnologien wie Drohnen, Batterien und Künstlicher Intelligenz.

Diese Vorhaben sind Teil der Bemühungen, die bilaterale Industriekooperation zwischen Indonesien und China im Rahmen des „Two Countries, Two Parks“-Konzepts (TCTP) zu vertiefen.

„Die Projekte decken eine Reihe strategischer Bereiche ab, darunter Grundmetalle, Fleisch- und Meeresfrüchteverarbeitung, Textilien, Tee, Möbel, Drohnen, Batterien und Künstliche Intelligenz.“

Angesichts der Marktgröße und industriellen Stärke beider Länder birgt die Partnerschaft erhebliches wirtschaftliches Potenzial.

„Dies ist ein wichtiger Meilenstein, der die offene und umfassende Zusammenarbeit unserer Länder zeigt. Es ist ein riesiger Markt, der Chancen für Unternehmen und für beide Nationen bietet.“

Die 16 Projekte wurden durch eine Absichtserklärung im Rahmen des „Indonesien-China-Kooperationsmechanismus“ (TCTP) angestoßen. Sie wurden im Mai 2025 gemeinsam von den Staatschefs beider Länder begleitet und formal unterzeichnet.

Der „Indonesien-China-Kooperationsmechanismus“ zielt darauf ab, die Entwicklung von nachgelagerten Industrien zu fördern, grenzüberschreitende Investitionen zu erleichtern und die Lieferketten beider Länder – insbesondere in der verarbeitenden Industrie und den rohstoffbasierten Branchen – enger zu verzahnen.

Für die Zukunft bekundete Indonesien die Bereitschaft zu einer noch engeren Zusammenarbeit in Bereichen mit höherer Wertschöpfung.

„Indonesien begrüßt eine breitere Kooperation in Bereichen wie Infrastruktur, Logistik, nachgelagerte Industrien, Fertigung, erneuerbare Energien, digitale Wirtschaft, Künstliche Intelligenz, Quantencomputing, Ernährungssicherheit, Gesundheitswesen und Personalentwicklung.“