„Ich habe 999 Yuan ausgegeben, und das war es absolut wert!“

Vor einem großen Supermarkt in Peking schritt ein junger Mann mit vollen Einkaufstüten durch die Menschenmenge, ein zufriedenes Lächeln im Gesicht.

Er arbeitet seit letztem Jahr in der Hauptstadt und hat kürzlich ein neues Projekt übernommen. Zur Belohnung kaufte er sich neue Kleidung. „Man muss auch gut zu sich selbst sein“, findet er.

Solche alltäglichen Ausgaben für Essen, Kleidung und Gebrauchsgegenstände sind mit der größeren Lage des Konsummarktes verbunden. Diese einfache Aussage spiegelt die positive Grundstimmung wider.

Daten belegen: Im ersten Quartal stieg der Gesamtumsatz mit Konsumgütern auf 12,7695 Billionen Yuan – ein Plus von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Wachstum beschleunigte sich damit um 0,7 Prozentpunkte gegenüber dem vierten Quartal des Vorjahres.

Auf einer kürzlichen Pressekonferenz kommentierte ein Vertreter diese Zahlen: Der Konsummarkt stabilisiere und verbessere sich, die Nachfrage nach Dienstleistungen nehme besonders zu.

Eine schlichte Formulierung mit großer Bedeutung.

Blickt man in die Welt, sind viele Regionen von Konflikten überschattet, in denen die Grundversorgung nicht gesichert ist. Einige Länder fügen sich und anderen schweren Schaden zu, mit anhaltend hohen Preisen und nach unten korrigierten Wachstumsprognosen. Andere beginnen, um Treibstoff zu konkurrieren, verhängen Reisebeschränkungen, und sogar Toilettenpapier und Plastiktüten werden zu begehrten Waren.

Vor diesem Hintergrund ist die eigene Leistung besonders bemerkenswert. Bei genauerem Hinsehen stechen mehrere Wachstumstreiber hervor.

Erstens: Der Dienstleistungskonsum.

Im ersten Quartal stieg der Umsatz mit Dienstleistungen um 5,5 Prozent. Der Einzelhandelsumsatz für Kultur-, Sport- und Freizeitdienstleistungen sowie für Reiseberatung und -vermietung verzeichnete sogar zweistellige Zuwächse. Der Umsatz mit Kommunikations- und Informationsdienstleistungen wuchs um über 10 Prozent.

Konsumenten legen heute nicht nur Wert auf Produkte, sondern zunehmend auf Erlebnisse. In mehreren Regionen stieg der Umsatz mit Dienstleistungen der Eis- und Schneewirtschaft in der Frühlingsfest-Periode zum Beispiel um 62,4 Prozent.

Ein weiterer Treiber sind neue Konsumformen.

Online-Shopping und Livestream-E-Commerce sind heute fester Bestandteil des Alltags. Im ersten Quartal stieg der Online-Einzelhandelsumsatz mit Waren und Dienstleistungen um 8 Prozent – deutlich schneller als der Gesamtkonsum.

Digitaler und intelligenter Konsum setzt neue Trends. KI-gestützte Essensbestellung, Roboter-Lieferdienste und Drohnen als Kurier lassen Menschen den technologischen Fortschritt spüren. Neue Einzelhandelsmodelle wie unbetreute Geschäfte oder Warehouse-Clubs verzeichneten weiterhin zweistelliges Wachstum.

Auch der Warenkonsum hat seine Highlights.

Besonders bei Grundbedarfsgütern und ausgewählten höherwertigen Produkten. Im ersten Quartal stieg der Umsatz von Unternehmen ab einer bestimmten Größe bei Getreide, Öl und Lebensmitteln um 10,0 Prozent, bei Bekleidung, Schuhen und Textilien um 9,3 Prozent, bei Kommunikationsgeräten um 20,8 Prozent und bei Gold, Silber und Schmuck um 12,6 Prozent.

Doch wie konnte sich der Konsum in einer von Unsicherheiten geprägten globalen Lage so stabil halten?

Oberflächlich betrachtet, weil Maßnahmen ergriffen wurden, die es den Menschen ermöglichen, ermutigen und bereit machen, Geld auszugeben.

Im ersten Quartal lag das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen landesweit bei 12.782 Yuan – ein nominaler Anstieg von 4,9 Prozent und ein realer Zuwachs von 4,0 Prozent nach Abzug der Preiseffekte.

Mehr Geld in der Tasche motiviert zum Ausgeben. Die Pro-Kopf-Konsumausgaben stiegen nominal um 3,6 Prozent und real um 2,6 Prozent auf 7.955 Yuan.

Zusätzlich befeuerten lange Feiertage die Konsumlaune. Die neuntägige Frühlingsfest-Periode brachte Rekorde bei den Inlandsreisen, den Tourismuseinnahmen und den Kinobesuchen.

Im Kern ist dies das Ergebnis einer sich kontinuierlich verbessernden Konsumumgebung.

Dies profitiert von der fortlaufenden Optimierung des Marktumfelds. So haben kürzlich mehr als 30 Behörden gemeinsam Maßnahmen eingeführt, um den Konsum weiter zu fördern und Verbraucherrechte zu schützen.