Laut aktuellen Prognosen und Analysen steht Peking kurz vor dem ersten Höhepunkt der Pappelflaum-Verbreitung, die hauptsächlich von weiblichen Silberpappeln ausgeht. Das zentrale Stadtgebiet innerhalb des Fünften Rings ist die Hauptbetroffenenzone. Die wirbelnden weißen Flusen in der Luft führen bei vielen Menschen zu Juckreiz in der Nase, geröteten Augen und Niesattacken.

Weiden- und Pappelflaum treffen jedes Jahr pünktlich ein, und im Internet kursieren verschiedene Behauptungen. Lassen Sie uns nun diese verbreiteten Fehlvorstellungen eine nach der anderen entlarven und die Wahrheit aufdecken.

Was sind die verbreiteten Fehlvorstellungen über Weiden- und Pappelflaum?

Fehlvorstellung 1: Die fliegenden Flusen sind die Blüten von Weiden- oder Pappelbäumen.

Die „wahre Identität“ der fliegenden Flusen sind Samen, nicht die Blüten der Bäume, wie viele glauben. Im Frühling, nachdem die Blütenstände der weiblichen Bäume befruchtet wurden, bilden sie kleine Samenkapseln. Wenn diese Kapseln reifen und aufplatzen, werden die weißen Härchen, die die Samen umhüllen, freigesetzt und vom Wind getragen – das ist der Weiden- und Pappelflaum, den wir sehen.

Fehlvorstellung 2: Da Weiden- und Pappelflaum lästig ist, sollten wir die Bäume einfach fällen.

Weiden- und Pappelbäume wurden nicht wahllos gefällt, weil sie bedeutende Vorteile haben: schnelles Wachstum, hervorragende Schattenwirkung, starke Kohlenstoffbindung und geringe Kosten. Früher, als die Ressourcen für die Stadtbegrünung begrenzt waren, wurden diese Bäume aufgrund dieser Vorteile zur absoluten Hauptpflanze und spendeten Fußgängern im Sommer reichlich Schatten.

Es heißt: „Wir können keine großflächige, einmalige Fällung aller ausgewachsenen Weiden- und Pappelbäume durchführen. Zum Beispiel sind Pappeln mit einem Stammdurchmesser von 30 Zentimetern in der Regel über dreißig oder vierzig Jahre alt. Wenn wir neue Setzlinge mit einem Durchmesser von 5-6 Zentimetern pflanzen, würde es mindestens weitere dreißig bis vierzig Jahre dauern, bis sie zu ausgewachsenen Bäumen mit einem Stammdurchmesser von 30-40 Zentimetern heranwachsen. In dieser Zeit können die ökologischen Vorteile der Bäume, einschließlich der Funktionen des Boden- und Wasserschutzes, nicht schnell ersetzt werden. Im Prozess der Erneuerung und Umgestaltung werden wir alte, schwache, kranke oder weibliche Bäume schrittweise ersetzen.“

Fehlvorstellung 3: Weiden- und Pappelflaum verursacht Allergien.

„Es gibt derzeit keine Forschung, die darauf hindeutet, dass der Flaum selbst Allergien auslöst. Allerdings können seine Oberflächen leicht allergene Substanzen wie Pollen und Staub adsorbieren. Wenn empfindliche Personen damit in Kontakt kommen, kann dies Symptome wie Hautjucken, Rhinitis oder sogar Asthma auslösen.“ Es wird empfohlen, dass Allergiker beim Aufenthalt im Freien umfassende Schutzmaßnahmen ergreifen, bei Bedarf vorbeugend Antiallergika einnehmen und bei anhaltenden Beschwerden rechtzeitig einen Arzt aufsuchen, um die Allergene zu identifizieren.

Fehlvorstellung 4: Es ist keine große Sache, Weidenflaum anzuzünden.

Der Flaum besteht zu etwa 90 % aus Fasern und Ölen. Seine Oberflächenhärchen verbinden sich vollständig mit dem Sauerstoff in der Luft, was ihn bei Kontakt mit offener Flamme extrem entzündlich macht. Das Feuer breitet sich extrem schnell aus. Experimente zeigen, dass sich innerhalb von nur 3-5 Sekunden ein erhebliches Feuer entwickeln kann. In einem Vorfall zündeten zwei Personen, die sich im Freien aufhielten, Pappelflaum an. Funken entzündeten sofort trockenes Gras, und das Feuer verbrannte innerhalb von 30 Sekunden etwa 80 Quadratmeter Grasland. Letztendlich wurde eine Person in Verwaltungshaft genommen, und die andere wurde kritisiert, weil sie die Tat nicht rechtzeitig gestoppt hatte.

Wie kann man sich während der Flaum-Saison wirksam schützen?

Der persönliche Schutz während der Flaum-Saison lässt sich in sechs Wörtern zusammenfassen: Vermeiden, Bedecken, Fegen, Prüfen, Reinigen, Vorbeugen.

  • Vermeiden: Versuchen Sie, zwischen 10 und 16 Uhr nicht nach draußen zu gehen. Bevorzugen Sie frühe Morgen-, Abend- oder Zeiten nach Regenfällen.
  • Bedecken: Tragen Sie Masken, Schutzbrillen, langärmlige Kleidung und Hüte, um die Haut- und Schleimhautexposition zu minimieren.
  • Fegen: Entfernen Sie angesammelten Flaum drinnen und draußen umgehend, um ein Verweilen zu verhindern.
  • Prüfen: Überprüfen Sie Fliegengitter an Fenstern und Türen, Filter von Klimaanlagen usw., um zu verhindern, dass Flaum durch Spalten ins Haus gelangt.
  • Reinigen: Waschen Sie nach der Rückkehr nach Hause das Gesicht, spülen Sie die Nasengänge und wechseln Sie die Oberbekleidung. Wenn Flaum in die Augen oder auf die Haut gelangt, spülen Sie mit klarem Wasser; reiben oder kratzen Sie nicht.
  • Vorbeugen: Spielen Sie nicht mit Feuer, werfen Sie keine Zigarettenkippen achtlos weg, meiden Sie Bereiche mit Flaumansammlungen und seien Sie streng in der Brandverhütung.