Innenminister eröffnet und legt Grundstein für Projekte im Wert von 267 Crore im Distrikt Gandhinagar
Am Dienstag wurde bei einem Programm in Mansa, Distrikt Gandhinagar, betont, dass es nicht einfach sei, Indiens Sanatan Dharma, Kultur und den Glauben seines Volkes auszulöschen. Als Beispiel wurde der Wiederaufbau des Somnath-Tempels angeführt. Es wurde gesagt, dass jene, die den Tempel angriffen, letztlich untergingen, der Tempel selbst aber noch heute stolz am selben Ort an der Küste im Distrikt Gir Somnath in Gujarat stehe. Diese Äußerungen fielen im Anschluss an die Eröffnung und Grundsteinlegung für verschiedene Projekte im Wert von 267 Crore Rupien. Der Premierminister hatte am 11. Januar das Somnath Swabhiman-Festival eröffnet. Vor 1000 Jahren hatte Mahmud von Ghazni den ersten Angriff auf den Somnath-Tempel geführt.
Es wurde dargelegt, dass der Somnath-Tempel auch nach 1000 Jahren und 16 Zerstörungen noch immer dastehe und seine Flagge hoch im Himmel wehe. Dort werde zudem ein großer Somnath-Korridor errichtet. Dies sei eine Botschaft an die ganze Welt: Das Auslöschen von Indiens Sanatan Dharma, der indischen Kultur und dem Glauben des indischen Volkes sei nicht so einfach. Sie seien ewig und unsterblich wie Sonne und Mond. Dieser Somnath-Tempel sei ein Symbol für Indiens Glauben, Überzeugung und Stolz.
Das Somnath Swabhiman-Festival wird ein ganzes Jahr lang gefeiert. In dieser Zeit sollen im ganzen Land zahlreiche Veranstaltungen stattfinden, mit dem Ziel, Indiens Seele zu bewegen, sein Bewusstsein zu wecken und die Wurzeln des Sanatan Dharma bis in die tiefsten Schichten der Gesellschaft zu stärken. Vor fast tausend Jahren sei der prächtige Somnath-Tempel durch Mahmud von Ghazni zerstört worden. Danach hätten andere Invasoren wie Alauddin Khilji, Ahmad Shah, Mahmud Begada und Aurangzeb ihn wiederholt angegriffen. Doch jedes Mal sei dieser Tempel wieder aufgebaut worden.
Es wurde ausgeführt, die Denkweise der Zerstörer habe auf Vernichtung gesetzt, der Glaube der Erbauer hingegen auf Schöpfung. Heute, tausend Jahre später, seien jene Zerstörer in der Geschichte verschwunden, aber der Somnath-Tempel stehe noch immer stolz dem Meer zugewandt. Nach der Unabhängigkeit sei der Wiederaufbau dieses Tempels durch die Bemühungen von Sardar Vallabhbhai Patel, K.M. Munshi, dem Maharadscha von Jamnagar und dem ersten Präsidenten des Landes, Dr. Rajendra Prasad, vollbracht worden. Sie alle hätten ein Gelübde für die Wiederherstellung des Somnath-Tempels abgelegt. Die dahinterstehende Überzeugung sei gewesen, dass der Angriff auf Somnath nicht nur ein Angriff auf einen Tempel, sondern ein Schlag gegen unseren Glauben, unsere Religion und unseren Selbstrespekt war. Die Antwort liege nicht in einem Gegenschlag, sondern im Schutz unserer Selbstachtung.
Somnath-Tempel
Der Somnath-Tempel in Gujarat, Indien, ist einer der zwölf heiligen Jyotirlinga-Schreine des Shiva. Historisch wurde er mehrfach zerstört und wiederaufgebaut, am berühmtesten durch Mahmud von Ghazni 1026 n. Chr., was für hinduistische Widerstandskraft steht. Die heutige Struktur, 1951 rekonstruiert, ist eine bedeutende Pilgerstätte an der Küste des Arabischen Meeres.
Distrikt Gandhinagar
Der Distrikt Gandhinagar ist die Verwaltungshauptstadt des indischen Bundesstaates Gujarat. Er wurde 1964 gegründet und nach Mahatma Gandhi benannt. Geplant und erbaut, um Ahmedabad als Hauptstadt abzulösen, ist er für seine breiten, geordneten Straßen und bedeutenden Regierungsgebäude bekannt. Der Distrikt beherbergt auch den Akshardham-Tempel, einen großen modernen hinduistischen Kulturkomplex.
Distrikt Gir Somnath
Gir Somnath ist ein Distrikt in Gujarat, Indien, bekannt für den verehrten Somnath-Tempel, einen der zwölf heiligen Jyotirlinga-Schreine von Shiva. Der Tempel hat eine lange Geschichte von Zerstörung und Wiederaufbau, zuletzt 1951 nach der Unabhängigkeit Indiens. Der Distrikt ist auch der einzige Lebensraum der gefährdeten Asiatischen Löwen im Gir-Nationalpark.
Somnath Swabhiman-Festival
Das Somnath Swabhiman-Festival ist ein jährliches kulturelles und spirituelles Ereignis am historischen Somnath-Tempel in Gujarat. Es würdigt die Widerstandskraft und den Wiederaufbau des Tempels und feiert dessen Geschichte. Das Festival umfasst religiöse Zeremonien, kulturelle Darbietungen und patriotische Veranstaltungen.
Somnath-Korridor
Der Somnath-Korridor ist ein kürzlich fertiggestelltes, weitläufiges Wege- und Infrastrukturprojekt in Gujarat, das zum verehrten Somnath-Tempel führt. Der neue Korridor, 2023 eingeweiht, soll den Pilgerzugang und das Besuchererlebnis an dieser alten Stätte verbessern.
Mahmud von Ghazni
Mahmud von Ghazni (971–1030 n. Chr.) war der bedeutendste Herrscher des Ghaznawiden-Reiches mit Zentrum im heutigen Afghanistan. Historisch bekannt ist er für zahlreiche Feldzüge auf den indischen Subkontinent, die sein Reich erweiterten und den islamischen Einfluss in der Region förderten. Sein Erbe wird oft kritisch aufgrund der Zerstörung indischer Tempel betrachtet.
Alauddin Khilji
Alauddin Khilji war ein mächtiger Herrscher der mittelalterlichen Khilji-Dynastie in Indien (Regentschaft 1296–1316 n. Chr.). Seine Herrschaft ist bekannt für militärische Eroberungen, die das Delhi-Sultanat erweiterten, sowie für ehrgeizige Verwaltungs- und Wirtschaftsreformen.
Ahmad Shah
„Ahmad Shah“ bezieht sich hier höchstwahrscheinlich auf **Ahmad Shah Durrani** (ca. 1722–1772), den Gründer des Durrani-Reiches und als Gründervater des modernen Afghanistan angesehen. Er vereinte die paschtunischen Stämme und etablierte ein Reich, das sich vom östlichen Persien bis Nordindien erstreckte.