Präsident Ferdinand „Bongbong“ Marcos Jr. am 18. Februar 2026.

Die in den sozialen Medien verbreiteten Lügen, wonach Präsident Ferdinand Marcos Jr. gestorben sei, brachen in sich zusammen, als er am 9. April am „Tag der Tapferkeit“ teilnahm.

Videos, Fotos und Berichte der etablierten Medien belegen, dass der Präsident lebt – im Gegensatz zu den Falschinformationen, die in sozialen Netzwerken gestreut wurden.

Es wurde festgestellt, dass die Verbreitung dieser Falschinformationen kein Zufall war, sondern ein klares Ziel verfolgte: die Öffentlichkeit zu verwirren, die Nation zu spalten und von wichtigen Themen abzulenken.

Nicht nur am „Tag der Tapferkeit“ wurde gezeigt, dass Präsident Marcos lebt; er führte auch vor den Augen von Journalisten Hampelmannübungen vor und wurde beim Joggen im Malacañan-Palast gesehen.

Die ruhige und ernsthafte Haltung des Präsidenten ist bewundernswert, da er weiterhin handelt, um die Probleme des Landes zu lösen – unter anderem durch die Aussetzung der Verbrauchssteuer auf Flüssiggas (LPG) und Kerosin als Reaktion auf die Ölkrise.

„Es ist nur recht und billig, dass die Verantwortlichen für diese betrügerischen Informationen nach dem Cyberkriminalitätsgesetz und anderen Gesetzen zur Rechenschaft gezogen werden“, hieß es abschließend in der Stellungnahme.

Tag der Tapferkeit

Der „Tag der Tapferkeit“ (Araw ng Kagitingan) ist ein nationaler Feiertag auf den Philippinen, der am 9. April begangen wird. Er erinnert an den Fall von Bataan im Jahr 1942 und den anschließenden Todesmarsch von Bataan und ehrt die Tapferkeit und Opferbereitschaft philippinischer und amerikanischer Soldaten während des Zweiten Weltkriegs. Die zentrale Zeremonie findet am Mount Samat National Shrine (Dambana ng Kagitingan) in Pilar, Bataan, statt – einer Gedenkstätte, die an dieses entscheidende Ereignis erinnert.

Malacañan-Palast

Der Malacañan-Palast ist der offizielle Amtssitz und Hauptarbeitsplatz des Präsidenten der Philippinen in Manila. Ursprünglich 1750 als privates Sommerhaus eines spanischen Aristokraten erbaut, wurde er später von der Kolonialregierung erworben und nach der Zerstörung des Gouverneurspalastes in Intramuros im Jahr 1863 zum Sitz der Exekutive. Seitdem dient er als symbolisches Zentrum der philippinischen Staatsgewalt – durch die spanische, amerikanische und die Zeit nach der Unabhängigkeit.