Trotz Grenzschließungen belief sich der bilaterale Handel zwischen Kambodscha und Thailand im April auf rund 239 Millionen US-Dollar. In den ersten vier Monaten summierte sich das Handelsvolumen auf insgesamt 925 Millionen US-Dollar. Laut Daten der Generalzolldirektion exportierte Kambodscha von Januar bis April Waren im Wert von etwa 235 Millionen US-Dollar nach Thailand – ein Rückgang von 28,3 % im Vergleich zu 327 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Gleichzeitig importierte Kambodscha Waren im Wert von rund 690 Millionen US-Dollar aus Thailand – ein deutlicher Rückgang von 40,8 % gegenüber 1,16 Milliarden US-Dollar im Vergleichszeitraum 2025. Daraus ergibt sich ein Handelsüberschuss für Thailand.

Trotz der Einschränkungen an den Grenzübergängen zwischen beiden Ländern belegt das Handelsvolumen von nahezu einer Milliarde US-Dollar die anhaltenden wirtschaftlichen Aktivitäten über die Grenze hinweg sowie die starke Nachfrage nach Waren.

Laut Statistik ging der bilaterale Handel zwischen Kambodscha und Thailand in den ersten vier Monaten dieses Jahres im Jahresvergleich um 38,1 % auf 925,4 Millionen US-Dollar zurück, nach 1,49 Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Bis zum ersten Quartal 2026 wird ein bilaterales Handelsvolumen von rund 696 Millionen US-Dollar erwartet. Aktuelle Daten zeigen, dass der Handel zwischen Kambodscha und Thailand allein im April etwa 239 Millionen US-Dollar betrug.

Obwohl Kambodscha thailändische Produkte wie Treibstoff, Kosmetika und Konsumgüter boykottiert, bleibt Thailand aufgrund des starken Handels mit Agrarprodukten, Baustoffen und Industriegütern einer der wichtigsten Handelspartner Kambodschas und belegt Rang fünf in der Rangliste.

Zwar beeinträchtigen Grenzbeschränkungen und die nachlassende regionale Nachfrage die Handelsströme, doch der kontinuierliche Warenverkehr zeigt die unerschütterlichen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen diesen beiden Nachbarländern.