Peradi ernennt 692 Anwälte in Bandung – Otto Hasibuan: Anwälte müssen klug und ehrlich sein
BANDUNG – Hunderte angehende Anwälte nahmen an der Vereidigungs- und Schulungsveranstaltung der Indonesischen Anwaltsvereinigung (Peradi) in Bandung am Freitag (22.5.2026) teil. Bei dieser Gelegenheit betonte der Vorsitzende von Peradi, Prof. Dr. Otto Hasibuan, dass ein Anwalt nicht nur klug im Verständnis des Rechts sein müsse, sondern auch Ehrlichkeit wahren und das Vertrauen der Mandanten schützen solle.
Insgesamt 692 Anwälte im Zuständigkeitsbereich des Obersten Gerichts von Bandung nahmen an der von Peradi organisierten Vereidigung und Schulung teil. Diese Zahl gilt als eine der größten in der Geschichte der Anwaltsernennungen des Verbandes.
An der Veranstaltung nahmen der stellvertretende Koordinierungsminister für Recht, Menschenrechte, Einwanderung und Justizvollzug, der auch Vorsitzender von Peradi ist, Prof. Dr. Otto Hasibuan, sowie Mitglieder der Führung des Bezirksvorstands von Bandung (DPC) von Peradi teil.
„Ich nehme die Ernennung dieser 692 Anwälte vor. Das ist eine sehr große Zahl und stellt sogar einen Rekord dar“, sagte Otto nach der Schulung der neuen Anwälte gegenüber der Presse.
Die Veranstaltung wurde zusätzlich mit einem rechtlichen Seminar kombiniert, das die Frage der Telefonüberwachung im Entwurf der neuen Strafprozessordnung (KUHAP) behandelte. Otto Hasibuan war als Hauptredner des Seminars vorgesehen.
„Zusammen mit dieser Vereidigung und Schulung wird auch ein rechtliches Seminar als Geschenk für die neuen Anwälte abgehalten, mit dem Thema Telefonüberwachung, das derzeit in der juristischen Praxis heiß diskutiert wird“, so Otto.
Laut Otto sei das Thema Telefonüberwachung von Bedeutung, weil es noch in separaten Gesetzen geregelt sei, was zu verschiedenen Debatten in der Gesellschaft führe.
In seiner Schulung riet Otto den Anwälten, ihren Beruf mit Integrität, Kompetenz und Klugheit bei der Bearbeitung von Fällen auszuüben.
„Klug und ehrlich ist unser Leitspruch für Anwälte geworden. Anwälte dürfen ihre Mandanten nicht verraten. Wenn ein Mandant uns vertraut, dürft ihr nicht überheblich sein – weder während ihr sein Anwalt seid, noch wenn ihr ihn nicht mehr vertretet“, erklärte Otto.
Mit Blick auf die Kontroverse um die Telefonüberwachung bewertete Otto, dass die Praxis zwei Seiten habe. Einerseits sei die Telefonüberwachung in der Strafverfolgung notwendig, um Straftaten aufzudecken. Andererseits könne sie die Privatsphäre einer Person verletzen.
„Das muss ordentlich geregelt werden, und die Regeln müssen streng sein. Es muss eine richterliche Anordnung geben. Ohne eine solche könnte willkürlich gehandelt werden“, erläuterte er.
Er fügte hinzu, dass in der derzeitigen Praxis häufig persönliche Beziehungen abgehört würden, wodurch interne Angelegenheiten einer Person an die Öffentlichkeit gerieten.
„Die Privatsphäre eines Menschen wird offengelegt, obwohl es Rechte gibt, die nicht preisgegeben werden sollten. Das sind die Dinge, die geregelt werden müssen, einschließlich der Frage, wann eine Telefonüberwachung zulässig ist – ob im Ermittlungsstadium oder sogar vor der formellen Ermittlung“, so Otto.
Laut Otto seien diese verschiedenen Themen ein wichtiger Teil der Diskussion über die Dringlichkeit der Regelung der Telefonüberwachung in der neuen Strafprozessordnung (KUHAP), die im Seminar erörtert wurde.

BANDUNG – Die Hauptentwicklungseinheit für Zentral-Java (UIP JBT) der PT PLN (Persero) hat gemeinsam mit der Regionalgruppe PLN West-Java einen Besuch und ein Gespräch mit der Oberstaatsanwaltschaft von West-Java durchgeführt, um die behördenübergreifende Zusammenarbeit beim Ausbau der Strominfrastruktur in West-Java zu stärken.
Diese Aktivität ist Teil des Engagements von PLN, eine zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten und gleichzeitig sicherzustellen, dass alle Bauprozesse gemäß den geltenden Gesetzen und Vorschriften ablaufen.
Das Treffen diente auch dazu, die Koordination zwischen PLN und der Oberstaatsanwaltschaft von West-Java bei der Unterstützung nationaler Strategieprojekte im Stromsektor zu intensivieren.
Der Generaldirektor der PT PLN (Persero) U…