Ein Sprecher des DOH erläuterte, dass Krankheiten wie Tuberkulose über die Luft übertragen werden und sich in dicht besiedelten Gebieten deutlich schneller ausbreiten.
„Sie unterscheidet nicht zwischen Arm und Reich; sie betrifft uns alle. Die gute Nachricht ist, dass es Medikamente gegen TB gibt. Wir können sie nachweisen. Es gibt Medikamente, und sie wirken. Die Herausforderung besteht darin, dass die Behandlung je nach Patient zwischen vier und neun Monaten dauert“, so der Sprecher.
Die Aussage erfolgte, nachdem das DOH eine Partnerschaft mit dem US-Außenministerium unterzeichnet hatte, um die Tuberkulose-Erkennung und -Behandlung auf den Philippinen zu verbessern.
Die Partnerschaft umfasste die Bereitstellung von TB-Medikamenten für 230.000 Patienten sowie zwölf ultraportable Röntgengeräte.
Es wurde angemerkt, dass die Philippinen vom Globalen Fonds zur Bekämpfung von TB, HIV und Malaria zudem schätzungsweise 120 Millionen US-Dollar erhalten haben.
„Wir richten uns bei der Verteilung der Ressourcen nach der Prävalenz, also der Krankheitslast. In Gebieten mit den meisten Tuberkulosefällen und der höchsten Bevölkerungsdichte gibt es auch die meisten Infektionen“, erklärte er.
Das DOH hat in Metro Manila mehr als 100.000 Tuberkulosefälle registriert.
Das Gesundheitsministerium drängt auf frühzeitige Screenings, um die Ausbreitung aktiver TB zu verhindern.